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Im Wert von 1 Milliarde Dollar Tonnenweise Kokain in Uruguay beschlagnahmt

  • Im Hafen der uruguayischen Hauptstadt Montevideo sind rund 4.4 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden.
  • Die Behörden sprechen vom grössten Schlag gegen den Drogenhandel in der Geschichte des Landes.
  • Den Verkaufswert des beschlagnahmten Kokains schätzen die Behörden auf eine Milliarde Dollar.

Die Marine hat auf Twitter ein Bild des Fundes veröffentlicht

Möglicherweise wird sich die beschlagnahmte Menge Kokain noch erhöhen. Insgesamt sollen vier Container mit Kokainsäcken gefunden worden sein – die Behörden haben jedoch erst einen genauer untersucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollten die Sojamehl-Container in Togos Hauptstadt Lomé transportiert werden. Sie seien am Dienstag auf einer Ranch im Südwesten Uruguays verladen worden. Den Angaben der Behörden zufolge vernahmen die Ermittler den Besitzer der Soja-Produktionsfirma sowie mehrere Lastwagenfahrer.

Uruguay – eine Drehscheibe für den Kokainhandel

Die Beschlagnahmungen von Kokain haben in Uruguay im vergangenen Jahr zugenommen. Dies deutet darauf hin, dass das Land zu einer Drehscheibe für den Kokainhandel nach Europa und Afrika geworden ist. Bereits im November wurden im Hafen von Montevideo drei Tonnen der Droge beschlagnahmt.

Im August wurden zudem im Hamburger Hafen viereinhalb Tonnen Kokain entdeckt. Es war in einem Container versteckt, der per Schiff aus Uruguay über Hamburg ins belgische Antwerpen unterwegs war.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Schoop  (Schoo?)
    Ich habe mich noch nie konkret dafür interessiert.
    Für 4 Gramm 1000 Dollar?
    Krass!
    Ist das wirklich?
    Gibt es wirklich solche Spinner die das bezahlen?
    Das kann doch nicht sein.
    Ist da die nachfolgende Suchtterapie inbegriffen?
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Anscheinend ist dieser Stoff ein gesellschaftliches Bedürfnis.
    Solche Bedürfnisse lassen sich,genausowenig wie Fluchen,
    Aggression,Drang nach Freiheit,durch Gesetze ausrotten.
    Die Verbote ergeben lediglich die Suche nach Ventilen,was von
    den Kartellen zum Geldverdienen ausgenützt wird.Am Ende der
    Spirale stehen dann honorige Banker und Financiers,die ihre Hände
    in Unschuld waschen und hoffen,dass diese Verbote immer beste-
    hen bleiben,auch mit Hilfe von Lobbyisten in Regierungen weltweit.
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  • Kommentar von Oskar Schneider  (Oski2)
    und niemand Überdenkt die ganze Drogenszene mit Legalisieren umzukrempeln. Denn es wird nie aufhören. Es verdienen wohl zuviele "Ehrliche, Gutangesehene" Leute am jetzigen system.
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    1. Antwort von Patrick Lehner  (Pady)
      Legalisierung würde die Probleme nur verlagern. Das ist doch Augenwäscherei. Genauso wird Menschenhandel in der Prostitution in der
      Schweiz weiter florieren, solange Freier nicht bestraft werden.
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