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Büsi als Lebensretter
Aus Schweiz aktuell vom 23.01.2015.
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Panorama Katze bewahrt Familie vor Flammeninferno

Der Kochherd steht in Flammen, die Hausbewohner schlafen tief – eine lebensbedrohliche Situation. Nicht so, wenn man eine Katze wie Trixli sein Eigen nennt. Der Stubentiger aus dem Kanton Freiburg hat es mit seinem cleveren Verhalten zu offiziellen Ehren geschafft.

Während der Nacht vom 19. August schlummerten Herr und Frau Marro im freiburgischen Zumholz tief und fest, als ihre Katze Trixli sie plötzlich mit einem ungewohnten Verhalten aus dem Schlaf riss. Trixli miaute und fauchte, wie man es sonst nicht von ihr kennt. Mit gutem Grund.

Zehn Minuten später und das ganze Haus hätte lichterloh gebrannt.
Autor: Marie-Therese MarroRentnerin

«Das Tier sprang derart heftig ans Fenster, dass ich Angst hatte, sie würde durch die Scheibe fliegen», sagte Marie-Therese Marro in «Schweiz aktuell». Als die Rentnerin aufstand und in die Küche ging, fand sie die Erklärung dafür. Über dem Kochherd loderte ein Feuer. «Die Feuerwehr meinte, zehn Minuten später und das ganze Haus hätte lichterloh gebrannt», erklärte die Rentnerin weiter.

Ohne Trixli wäre Familie Marro wohl erstickt. Der heldenhafte Einsatz muss belohnt werden, fanden auch Gemeindebehörde und Oberamtmann. Denn das Gesetz sieht vor: Wer einen Schaden oder ein Feuer verhindern kann, der hat Anrecht auf eine symbolische Prämie – oder wie in diesem Fall auf ein leckeres Festmahl. So wurde Familie Marro von offizieller Seite eine Kreditkarte überreicht, mit der Trixlis Gusto getreu eingekauft werden soll.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha schulthess , Guadalajara
    Schön mal was positives lesen zu können :)
  • Kommentar von André Perler , Wünnewil FR
    Ich finde es schade, dass der Sensler Rolf Dietrich in seinem Beitrag aus dem Sensebezirk Berndeutsch spricht - notabene im Schweiz Aktuell, einem Sendeformat, das von regionalen Geschichten und Eigenheiten lebt.
  • Kommentar von Sandra Sutter , Erlenbach
    Die Katze wollte nur überleben, die alten Leute waren ihr egal.
    1. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      Ach ja? Aber ist es nicht erholsam, mal von "Leben retten", als immer nur von "Leben zerstören" zu vernehmen?
    2. Antwort von Doris Loegel , Fulenbach
      Sehr geehrte Frau Sutter, es ist natürlich auch richtig, dass Sie erwähnen, dass das Tier sich natürlich selber vor dem Feuer fürchtete, eventuell hätte sie jedoch in einem Bauernhaus sogar die Möglichkeit gehabt, sich selbst problemlos vor dem Feuer zu retten und einen Weg nach draussen gefunden. Wenn jedoch die Bindung an ihre Menschen stark war, gilt ebenso das Warnprinzip für ihre Menschen, eigene Junge würde sie auch retten.
    3. Antwort von Th. Chrisen , Ins
      Liebe Frau Sutter, wenn Sie eine Katze hätten würden Sie so etwas nicht schreiben. Tiere sind manchmal die besseren Menschen.
    4. Antwort von Felix Buchmann , Bättwil
      Auch wenn es nicht direkt ums Überleben geht, sind Katzen beharrliche Warner. Als ich einmal bei einem aufziehenden Gewitter mit heftigem Regen vergessen hatte, ein Fenster auf der Wetterseite zu schliessen, pendelte unser Kater so lange aufgeregt miauend zwischen meinem Bürotisch und dem fraglichen Zimmer hin und her, bis ich mitkam und das Fenster schloss. Dann war sofort Ruhe, und er hat stolz meine "Danke-Streichel" entgegengenommen :-)