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Panorama Mathematik-Genie John Nash bei Unfall gestorben

Der amerikanische Nobelpreisträger ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Berühmt wurde der Mathematiker nicht zuletzt durch den Film «A Beautiful Mind», der seine Geschichte auf die Leinwand gebracht hat.

Legende: Video John Nash ist tot abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.05.2015.

Der US-Mathematiker und Nobelpreisträger John Nash ist bei einem Autounfall in der Nähe von New York ums Leben gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers verunglückten der 86-Jährige und seine Frau Alicia am Samstag (Ortszeit) in einem Taxi auf einer Schnellstrasse im US-Bundesstaat New Jersey. Beide seien aus dem Wagen geschleudert worden und noch am Unfallort gestorben, sagte der Sprecher weiter.

Nicht angeschnallt

Zuvor hatte der regionale Nachrichtendienst NJ.com berichtet, dass das Ehepaar auf der Fahrt von einem New Yorker Flughafen zu seinem Haus in der Universitätsstadt Princeton war. Beide seien offensichtlich nicht angeschnallt gewesen. Der Taxifahrer habe den Aufprall dagegen ohne lebensgefährliche Verletzungen überstanden. Er war bei einem Überholmanöver gegen die Leitplanke gerast.

Den Angaben zufolge befand sich Nash mit seiner Frau auf dem Rückweg von Norwegen. Dort habe er zuvor von König Harald V. den Abel-Preis für Mathematik verliehen bekommen.

Nobelpreis für Wirtschaft

1994 war Nash mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet worden. Im Jahr darauf schloss er sich dem Institut für Mathematik in Princeton an, wo er bis zuletzt tätig war. Der geniale Wissenschaftler war an Schizophrenie erkrankt und wurde von seiner Frau versorgt.

Das Leben des Mathematik-Genies wurde 2001 unter dem Titel «A Beautiful Mind» verfilmt. Er wurde im Film von Hollywoodstar Russell Crowe verkörpert.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Das einzige was er nicht berechnen konnte . Das nennen wir dann Schicksal oder Gottes Wille wenn wir an Gott glauben .
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    1. Antwort von K.Keller, Schaffhausen
      Das ist nicht Gottes Wille, es war sein Wille in ein Auto zu steigen.
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    2. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Und sich im Auto nicht anzuschnallen @K.Keller. Dazu reicht praktische Lebenserfahrung, etwas Mathematik- und Physikgrundkenntnisse. Gerade solch geistig überragende Menschen, verhalten sich im täglichen Leben oft tapsig und unbeholfen. Nash, ein Leben durch Tragik geprägt, bis zum seinem Ende und auch seine Ehepartnerin Leidgeprüft. Beiden R.I.P.
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    3. Antwort von M.Kaiser, Rebstein
      @Keller , Schaffhausen , Sie sind wohl einer der speziellen Schaffhauser die mit sehr viel Weisheit im Rucksack zur Welt gekommen sind - wie wäre er sonst in seinem Alter von A nach B gekommen ? Sie sind mit Sicherheit ein Atheist - ich Agnostiker :-) Eben das Anschnallen hat er vergessen und die Wahrscheinlichkeit der Berechnung war dieses mal eine Million : 1 gegen und nicht für ihn . Das ist auch der Grund, warum wir eben nichts sicher berechnen können .
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Die Welt ist, was unser Kopf daraus macht. Der sensorische Input des Menschen im Vergleich zur Tierwelt, sehr bescheiden. Wenn man an Fledermäuse mit perfektem Ultraschallsonar denkt, Elefanten die sich per Infraschall unterhalten und mit Füssen hören, Insekten im IR/UV Spektrum sehen, Vögel polarisiertes Licht oder Erdmagnetfeld wahrnehmen usw., sind wir pure Nullen. Wenn’s aber um virtuelle Welten geht, übertrifft unser Hirn jedes Tier. Schade wenn Genie so nahe am Wahnsinn liegt.
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