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Mysteriöse Todesfälle Was lässt so viele Grauwale an der US-Westküste sterben?

  • Nach Angaben der Ozean- und Klimabehörde NOAA sind von Januar bis Ende Mai rund 70 Grauwale in Kalifornien, Oregon, Washington und Alaska angespült worden.
  • Dies sei die höchste Zahl seit dem Jahr 2000, als ein ähnlich grosses Sterben der bis zu 15 Meter langen Tiere beobachtet wurde, teilte die Behörde mit.

Die Ursachen für den «ungewöhnlichen Sterblichkeits-Vorfall» in diesem Jahr sollen untersucht werden, wie es hiess. Mögliche Todesursachen sind Unterernährung und Zusammenstösse mit Schiffen.

Suche nach den Ursachen

Nach Angaben der Biologen befinden sich viele Wale in einem geschwächten Zustand, der mit einer schlechteren Nahrungsversorgung in den arktischen Gewässern zusammenhängen könnte.

Grauwale ernähren sich von Flohkrebsen und anderen kleinen Meerestieren. Die Wissenschaftler wollen unter anderem Auswirkungen der Meereserwärmung auf die Nahrungsversorgung prüfen.

Population bereits dezimiert

Grauwale (Eschrichtius robustus) leben heute nur noch im Pazifik, wobei zwischen einer westpazifischen und einer ostpazifischen Population unterschieden wird.

Die ostpazifische Population überwintert vor den Küsten von Kalifornien und Mexiko und verbringt den Sommer im nährstoffreichen Golf von Alaska. Ihr Bestand wird auf derzeit 27'000 Tiere geschätzt.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Ich staune immer wieder, wie viele Experten es unter den Kommentarschreibern hat. Obwohl die Forscher sagen, die Ursachen sind unklar und müssten noch genau abgeklärt werden, hat es kaum einen der Kommentarschreiben, von denen alle sicher einen Abschluss in Meeresbiologie haben, der nicht mit Sicherheit weiss, dass der Mensch daran schuld ist. Was für ein trauriges und negatives Weltbild müssen diese Personen haben.
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  • Kommentar von Adrian Weber  (Pöbel)
    Brauchen wir Wahle? Brauchen wir Bienen? Ja, weil die Ökosysteme sonst irreversibel beschädigt sind, was ein "Multiorganversagen" unseres Planeten zur Folge hat. Deshalb müssen wir unsere Erde "wiederbeleben", im wahrsten sinne des Wortes.
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  • Kommentar von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
    Die Menschheit schafft sich im Zeitlupentempo selber ab!
    Dieser Artikel ist ja nur ein Beispiel von tausenden!
    Der Mensch zerstört Flora und Fauna, (seine Lebensgrundlage) auf leisen Sohlen!
    Die Menschheit hat sich schon ins eigene Knie geschossen,und noch nicht einmal bemerkt!
    Und das nur aus reiner Profitgier!
    Und jetzt kommt noch das Sahnehäupchen!
    Die Menschheit wird immer wie dümmer!
    Wissenschaftlich belegt!
    Schon bald Lichterlöschen auf diesem Planeten!
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    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Das grösste Problem für unseren Planeten ist das ungebremste Bevölkerungswachstum (wissenschaftlich belegt!). Wenn man also nachhaltig etwas für die Umwelt machen möchte müsste man zuallererst in Familienplanung investieren. Ohne dass das Bevölkerungswachstum gestoppt wird sind alle übrigen Massnahmen für nichts, respektive für den Geldbeutel einiger Reicher, wie man bei den unsinnigen CO2-Kompensationen sieht.
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