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Netz-Ausbau auf Mount Everest 5G-Standard nun auch auf dem Dach der Welt

  • Auf dem Mount Everest gibt es neu Mobilfunkempfang nach dem superschnellen 5G-Standard. Jedoch nur befristet.
  • Der chinesische Telekom-Riese Huawei und der Mobilfunkbetreiber China Mobile bestückten den mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt auf der Nordseite mit drei Basisstationen.
  • Kletterer, Wissenschaftler und Landvermesser können die Dienste künftig nutzen, ohne teure und schwere Satellitentelefone mitschleppen zu müssen.

Die drei Mobilfunkstationen wurden auf 5300, 5800 und 6500 Metern Höhe eingerichtet. Sie sollen jedoch nur vorübergehend sein. Der 5G-Empfang diene vorrangig einer neuen Vermessung des Mount Everests.

Die Basisstationen sollen nach Abschluss der Arbeiten noch in diesem Jahr wieder abgebaut werden, hiess es von den beteiligten Telekomunternehmen.

Aufwändiger Aufbau nahe der Todeszone

Die digitale Erklimmung erfolgt 60 Jahre nach der Erstbesteigung des Mount Everest von der Nordseite durch chinesische Bergsteiger 1960 und 45 Jahre nach der ersten genaueren Vermessung.

China Mobile hat nach eigenen Angaben mehr als 150 Mitarbeiter für den Aufbau und die Wartung der Anlage entsandt. In den eiskalten Bergzonen seien dafür 25 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden.

Der 5G-Empfang ermöglicht auch einen Live-Stream von dem Berg an der Grenze zwischen China und Nepal auf YouTube.

Echo der Zeit vom 23.4.2020, 18 Uhr. ;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    5G ist einer vor allem von China verlangten Technik, damit man die gesamte Menschheit live überwachen kann. Via die Corona Impfung werden wir markiert, danach gibt es die totaler Überwachung. Unter Führung von Bill Gated, als inoffizielle Chef der WOH, wird dieser Impfung vorangetrieben. China hat die Virus organisiert.
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Haben Sie Fieber? ;)
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  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Das ist eine Machtdemonstration Chinas. Ein Zeichen, das vor allem die Technikbremser bei uns ernst nehmen sollten. Während wir noch über 5G-Antennen mit 10Mal weniger Leistung als in unseren Nachbarländern streiten, vernetzen die Chinesen den Mount Everest. Nicht, dass ich das toll und nötig finde, aber wir sollten schon aufpassen, dass wir den Anschluss nicht total verpassen.
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    1. Antwort von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
      Das 5G Netz hat nur eine Aufgabe, die ist 8 Milliarden Menschen zu können überwachen. Das ist auch genau der Grund warum China dies so stark vorantreibt, und es uns aufzwingt.
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    2. Antwort von Halbeisen Charles  (chh)
      Fortschritt ist immer gut. Gestern standen wir vor einem Abgrund und heute sind wir einen Schritt weiter.
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    3. Antwort von Hans Meier  (CO2-HAHA)
      Was die technische Entwicklung und Durchsetzung angeht hat Europa schon lange den Anschluss zu China schon lange verpasst!!!
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    4. Antwort von René Balli  (René Balli)
      @T. Leu: Den Anschluss an was verpassen? An die schöne neue Welt, wo sauberes Wasser und saubere Luft zunehmends Luxusgüter sind? Angst bewahrheitet sich bekanntlich und so haben wir aus "Angst den Anschluss zu verpassen" den wirklichen Anschluss schon längstens verpasst. Wenn China der Anschluss und die Zukunft sein soll, dann verpasse ich den Anschluss sehr gerne und nehem den nächsten Zug!
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    5. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ René Balli: Da müssen Sie haarsträubende Theorien entwickeln, um einen Zusammenhang zwischen 5G und der Wasserqualität zu konstruieren. Im Gegenteil: 5G kann z.B. in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um via Drohnen Schädlinge frühzeitig zu entdecken. Diese kann man dann gezielt mit einem Laser per Drohne eliminieren und braucht kein Gift mehr. An solchen Themen wird bereits geforscht. Wir können sonst nicht 9 Mrd. Menschen in Zeiten des Klimawandels ernähren. Das meine ich; nicht Netflix!
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    6. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      So weit haben wir es gebracht, Herr Leu. Die pflanzliche Artenvielfalt haben wir kaputt manipuliert und vergiftet, und nun sollen wir mittels Drohnen und Laser eingreifen, wo eigentlich nichts anderes hülfe, als km 2-weite Mono- durch Mischkulturen ersetzen. Schön blöd (geworden), die Gattung Homo "sapiens" ...
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Jetzt wird auch noch der Mount Everest verstrahlt. Wird die Natur nicht schon genug verschandelt? Jetzt im Klimawandel müsste doch alles getan werden um die Natur und Tierarten zu schützten was leider nicht geschieht. Berge wie der Mount Everest (auch in CH) sind zu Rummelplätzen geworden und die Erfurcht vor der Natur, Bergen und Tierarten geht immer mehr verloren. Alles wird zu Geld gemacht für die sich langweilende Gesellschaft.
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    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Auf 8000 Meter über Meer haben Sie stark erhöhte kosmische Strahlung und UV Strahlung, da ist 5g völlig Irrelevant. Denn in Gegensatz zu UV und kosmischer Röntgenstrahlung, ist Funk nicht Ionisierend und ungefährlich für organische Zellen.
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    2. Antwort von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
      Die Verstrahlung macht den Braten auf dieser Höhe nicht fett. Was mich stört, sind die Tonnen an Sauerstoffflaschen und von "Alpinisten" hinterlassenen Exkremente, ihr Wohlstandsmüll, die mittlerweile bald unzähligen Leichen von zahlenden Gipfelstürmern als auch Sherpas. Nun, da die Alpinisten nicht nach Nepal und auf den Everest können, könnten sie Solidarität beweisen, den Sherpas die "Entsorgung" all der Hinterlassenschaften finanzieren und somit deren Lebensunterhalt.
      Fällt aber keinem ein.
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