Zum Inhalt springen

Header

Audio
Was steckt hinter Emoji-Hersteller Unicode?
Aus SRF 4 News aktuell vom 31.01.2020.
abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
Inhalt

Neue Emojis seit Anfang Jahr Das Fondue macht digitale Karriere

Neuerdings gibt es auch ein Fondue-Emoji. Womöglich hatte dabei der Chef von Unicode seine Finger im Spiel.

Seit Anfang Jahr gibt es 117 neue Emojis. Sie werden bald auf Facebook, Whatsapp und Instagram verfügbar sein. Darunter ist ein Bildchen, das ein Käsefondue zeigt – inklusive rotem Caquelon mit Schweizerkreuz. Wie ist das Fondue in die internationale Emoji-Liste gelangt?

Den Antrag hatte «20 Minuten» gemäss eigenen Angaben im Juli 2017 gestellt. Nun wurde er angenommen. «Dabei hat sicher geholfen, dass das Unicode-Konsortium vom Amerikaner Mark Davis präsidiert wird. Er hat lange in der Schweiz gelebt und spricht hervorragend Schweizerdeutsch», sagt SRF-Digitalredaktor Peter Buchmann.

Entscheid des Unicode-Konsortiums

Dabei muss man wissen: Die Emojis werden von besagtem Unicode-Konsortium kreiert. Die Organisation ist in Kalifornien beheimatet und wird gemeinsam von grossen IT-Konzernen und Software-Firmen von Adobe und Apple über Google bis SAP betrieben.

Vorschläge für neue Emojis kann jede und jeder einreichen, das Konsortium entscheidet dann, welche Piktogramme in die Liste aufgenommen werden.

Neue Emojis mit Fondue.
Legende: Neu gibt's auch das Fondue-Caquelon. emojipedia.org

Jedes Schriftzeichen genau definiert

Gegründet wurde Unicode ursprünglich aber nicht wegen der Emojis, sondern um Standards zu definieren, damit auf einem Computer möglichst viele Schriften dargestellt werden können.

Bevor diese Koordinationsstelle tätig wurde, machte die Darstellung von Sonderzeichen wie ä, ü oder ø auf Computerbildschirmen massive Problemen. Dank Unicode kann ein Internetbrowser heute auch japanische und chinesische Schriftzeichen problemlos darstellen.

Darstellung ist kein Problem mehr

Inzwischen deckt der Unicode 150 Schriftsysteme der ganzen Erde ab. Das reicht von Arabisch bis zur mongolischen Schrift Zanabazar.

Insgesamt sind im Unicode rund 140'000 Buchstaben und Zeichen definiert. Dazu kommen mittlerweile 1273 Emojis. Eine schier unüberbrückbare Fülle – die ohne eine Absprache unter den weltweiten Playern nicht möglich wäre.

2019 wurde mehr Käse exportiert

Textbox aufklappenTextbox zuklappen
2019 wurde mehr Käse exportiert

Der Export von Schweizer Käse hat 2019 im Vorjahresvergleich sowohl mengen- wie auch wertmässig zugenommen. Insgesamt wurden 75'877 Tonnen Schweizer Käse im Wert von 667.6 Millionen Franken ins Ausland geliefert, wie die TSM Treuhand GmbH meldete. Dies bedeutet mengenmässig eine Zunahme um 4.5 Prozent und wertmässig einen Zuwachs um 3 Prozent. Zugleich nahm der Import von Käse um 2.8 Prozent auf 64'129 Tonnen zu. Wertmässig stiegen die Einfuhren um 1.6 Prozent auf gut 434 Millionen Franken. Rund 45 Prozent der Schweizer Milch wird zu Käse verarbeitet, wovon rund 40 Prozent in mehr als 70 Länder exportiert werden. Hauptabsatzmarkt ist Europa – wobei rund die Hälfte des Käses nach Deutschland geht. (sda)

SRF 4 News, 31.2.2020, bucp/snep;eglc

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.