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Treffen am Rand des Sonnensystems
Aus Tagesschau vom 01.01.2019.
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Neuer Rekord Noch keine Raumsonde hat ein so fernes Objekt besucht

  • Am frühen Montagmorgen ist die Nasa-Sonde «New Horizons» am Himmelskörper «Ultima Thule» vorbeigeflogen.
  • 6,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt – ein so weit entferntes Objekt hat noch keine Sonde erreicht.
  • «New Horizons» ist seit über zehn Jahren im All unterwegs. Die Sonde sei nach wie vor in gutem Zustand, teilt die Nasa mit.

Die Nasa-Sonde flog mit rund 51'500 Kilometern pro Stunde und in rund 3500 Kilometern Abstand an «Ultima Thule» vorbei. Der Himmelskörper befindet sich im sogenannten Kuipergürtel. Es ist eine Region mit Millionen verschiedener grosser Felsbrocken und Miniplaneten.

Über den Felsbrocken «Ultima Thule» ist bislang sehr wenig bekannt. Man weiss jedoch, dass er sich in einer Zone befindet, die seit der Entstehung des Sonnensystems kaum gestört wurde.

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Aus dem Archiv: «New Horizons» besucht Pluto
Aus 10vor10 vom 13.07.2015.
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Seit über zehn Jahren unterwegs

Die Forscher der Nasa erhoffen sich von den neuen Daten, mehr über die Anfänge unseres Sonnensystems zu erfahren. Bis sämtliche Daten die Erde erreichen, kann es wegen der grossen Distanz aber noch bis zu zwei Jahre dauern.

Die umgerechnet knapp 900 Millionen Franken teure «New Horizons»-Mission hat aber bislang schon einiges geleistet. Nach dem Start im Januar 2006 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida flog die Sonde bereits an zahlreichen Planeten vorbei und passierte 2015 Pluto.

Jetzt suchen die Forscher der US-Weltraumbehörde Nasa nach neuen Zielen, welche die Raumsonde erforschen kann.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Linus Goldiger  (GOLI)
    Wiso sollte die Datenübermittlung noch bis zu zwei Jahren dauer? Ist das aufgrund der Grösse?
    Nach meinen Berechnungen sind es ca. 6 Stunden..
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    1. Antwort von Matthias Gratwohl  (TicTac)
      Exakt kann ich es nicht sagen, aber soviel ich verstanden habe, hat new Horizon während dem Vorbeiflug soviel Daten wie möglich gesammelt. Aufgrund der Entfernung und der Grösse der Daten wird es offenbar bis zu zwei Jahre dauern, bis endlich alle Daten bei uns auf der Erde angelangt sind, da ja auch nicht immer alle Geräte in Betrieb sind. Es kann durchaus auch sein, dass New Horizon weitere Daten sammelt und während dieser Zeit nicht senden kann.
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    2. Antwort von Lukas Hasler  (Lukas Hasler)
      Ja, vermutlich ist die Bandbreite des Deep Space Networks nicht besonders gross, weshalb der Datentransfer lange dauert.
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    3. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      @goldiger Die Frage ist berechtigt. Dass dies selbst "Laien" auffällt findet die NASA weniger "Cool". Fakt ist, dass die Voyager 1 und 2 Sonden im offiziellen Apollo Programm statt fanden. Damals war noch Kohle vorhanden. Die Technik 1 A das Modem mit 115 kb und deutlich grössere Antennen und Schüssel deutlich grösser als bei New Horizons. Dort kann das Modem mickrige 38.4 kb. Dies hört sich an als sei X.25 mit leicht verbesserter Technologie im Einsatz und das etas im Jahr 2004-2006.
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  • Kommentar von Matthias Gratwohl  (TicTac)
    Um es kurz zusammen zu fassen: New Horizon hat als Rekord den Besuch des am weitesten von uns entfernten Objektes (Ultima Thule), aber den Rekord der am weitesten von uns entfernten Sonden halten nach wie vor Voyager 1 und 2 sowie Pioneer 10 und 11. Die beiden Voyagers sind mittlerweile sogar bereits im interstellaren Raum angekommen. Soviel ich weiss empfängt die NASA von Voyager 1 sogar noch einige Daten.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Was sind schon 6.5 Milliarden km. Das würde die Menschheit locker zu Fuss schaffen, wenn jeder der 8 Mia Erdbewohner nur 1 km zurück legt.
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