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Panorama Päpstliche Blutreliquie wiedergefunden

Die gestohlene Blutreliquie des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. befand sich in einer Garage der italienischen Stadt L'Aquila.

Papst Johannes Paul II. im Mai 1999.
Legende: Papst Johannes Paul II. soll im April heiliggesprochen werden. Keystone

Die vergangene Woche in der italienischen Region Abruzzen gestohlene Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. ist wiedergefunden worden. Das blutdurchtränkte Stoffstückchen wurde in der Garage von einem der drei jungen Diebe in der Stadt L'Aquila entdeckt.

Wie der Bischof von L'Aquila mitteilte, ist die Blutreliquie intakt. Es würden lediglich einige Fäden fehlen. Der Bischof versicherte zudem, dass er den am Donnerstag festgenommenen Dieben verzeihe: «Diese drei Jugendlichen haben bereits die Verzeihung von Papst Johannes Paul II. und von uns allen erhalten.»

Der Diebstahl vom vergangenen Wochenende löste rund um den Gran-Sasso-Berg in den Abruzzen eine Grossfahndung aus. 50 Beamte teils mit Spürhunden waren im Einsatz. Weltweit gibt es nur drei Reliquien mit dem Blut des polnischen Papstes, der mit bürgerlichem Namen Karol Wojtyla hiess.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Diese "Kirche" mit ihren sexuell abartigen immer noch versteckt gehaltenen Priestern und ihrem noch abartigeren Kult des verlogenen Zoelibats und wie zB "heiliges Blut" eines Papstes als "Reliquie"... diese Kirche ist hochgradig KRANK... und absolut unglaubwuerdig!
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Bevor jetzt wieder über den Katholizismus hergezogen wird, muss festgehalten werden, dass es im Islam einen ähnlichen Kult gibt. So gibt es rund ums Mittelmeer kaum eine Moschee, in der nicht behauptet wird, es sei dort ein Haar des Propheten aufbewahrt, und in Istanbul wird sogar das Grab eines Mannes verehrt, der "nur" der Fahnenträger Mohammeds war. Vom Hinduismus und dem angeblich atheistischen Buddhismus mit seinen Milliarden von Buddha-Statuen müssen wir schon gar nicht reden.
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  • Kommentar von Pankraz Mai, CH
    Welch ein Kult - ich staune!
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Tja, auch als geborener/bekennender Katholik stimme ich Ihnen zu. Gerade unsere "Gottesvertreter" ringen um ihre irdisch, Jahrhunderte alt hergebrachten Pfründe und Macht. Mein Vorname spricht für sich selber. Nicht irdische Individuen und deren Kalkstein/Beton/Stahl/Glas Tempel sind Gottes Tempel, sondern das eigene geöffnete Herz zu unserem Schöpfer. Oder wie unser Herr denn sonst noch in anderen Religionen benannt wird. Möge mich dafür unser Vater in Rom exkommunizieren.
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