2325 Menschen – eine Rekordzahl – besitzen ein Vermögen von 8,8 Billionen Franken. Das geht aus einer Studie hervor, welche die UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X veröffentlichte.
Die meisten Superreichen in Europa leben in Grossbritannien (130), gefolgt von Deutschland (123). Auch die Schweiz kann sich sehen lassen: Die Zahl der Superreichen hat sich 2014 um 25 Personen von 61 auf 86 erweitert. Die höchste Milliardär-Dichte verzeichnet das Fürstentum Liechtenstein: Fünf Superreiche leben unter 37'000 Einwohnern.
Wer allerdings zum erlauchten Kreis gehören will, muss etwas dafür tun. Nur gerade 20 Prozent aller Milliardäre wurden durch Erbschaften reich. Ob durch Erbschaft oder eigene Bemühungen – an ein Milliardenvermögen zu kommen, braucht Zeit: 93 Prozent der Milliardäre sind über 45 Jahre alt, das Durchschnittsalter beträgt 63. Durchschnittlich verfügt ein Milliardär über 3,1 Milliarden US-Dollar, das sind 4,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr.
Spitzenreiter bleibt Carlos Slim
Im Mittleren Osten sowie in Afrika hat dagegen die Zahl der Milliardäre auf insgesamt 194 leicht abgenommen, dafür ist deren Vermögen in zweistelligen Prozentzahlen gestiegen. In den USA leben 609 Milliardäre, die 2'371 Milliarden Dollar besitzen. Auch Frauen haben durch Geschick, Können und Glück riesige Vermögen angehäuft. Unter den Superreichen ist fast jeder achte eine Frau.
Auf der Liste des Magazins «Forbes» ist nach wie vor Carlos Slim der reichste Mensch der Welt, ihm gehört die Telecom Mexiko. Am zweitreichsten ist Microsoft-Gründer Bill Gates.