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Bild 1 von 5. Noch sehen sie harmlos aus, doch als ausgewachsene Geparden wagen sie sich an Gazellen heran – mit einem Jagdtempo von 90 km/h! Bildquelle: Zoo Basel.
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Bild 2 von 5. In freier Wildbahn leben etwa noch 5000 Exemplare der stolzen Tiere. Sie werden in Afrika gejagt, weil sie sich – ähnlich wie bei uns der Wolf oder der Bär – über Nutztiere hermachen. Bildquelle: Zoo Basel.
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Bild 3 von 5. Als die kleinen Wildkatzen Ende Juli geboren wurden, waren sie noch blind. Bildquelle: Zoo Basel.
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Bild 4 von 5. Die scheuen Gepardenkinder beäugen ihre neues Gehege. Noch tragen sie eine Art Tarnfell mit längeren Rücken- und Nackenhaaren. Bildquelle: Zoo Basel.
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Bild 5 von 5. Bei Mama ist's am schönsten: der Gepardennachwuchs kuschelt vor den Zoobesuchern. Bildquelle: Zoo Basel.
Vier Gepardenkinder tollen seit Dienstag im Basler Zoo vor Besuchern herum. Geboren wurden die vier Weibchen schon Ende Juli, doch die ersten Wochen verbrachten sie in einem nicht öffentlichen Gehege. Die Zucht ist schwierig: Nur zehn der 85 europäischen Zoos mit total 329 Geparden haben Nachwuchs.
Der Zoologische Garten Basel freut sich über den Zuchterfolg, zumal die letzte Geburt fünf Jahre zurück liegt. Nun gebar die dreijährige Alima zum ersten Mal. Die kleinen Fellknäuel wogen je rund 300 Gramm. Alima war aus dem Zoo Wuppertal nach Basel gekommen, der achtjährige Kater Gazembe, Vater der Jungen, aus dem Zoo Münster.
Geparde werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als «gefährdet» geführt. Nach Schätzungen lebten 2008 nur noch 7500 von ihnen in ganz Afrika. Seither ist ihre Zahl auf geschätzte 5000 zurückgegangen.
Die vier Basler Gepardenkinder werden im Alter von gut anderthalb Jahren an andere Zoos weitergegeben, damit es keine Inzuchtprobleme gibt.