Ob Hilfsaktionen von Privatpersonen, freiwillige Spenden oder gute Musik – diese Nachrichten geben viel Freude und Zuversicht an Weihnachten:
Geschenke für Bedürftige
Auch in diesem Jahr wieder findet die Aktion «2x Weihnachten» statt. Dabei nimmt die Post kostenlos Geschenkpakete entgegen. Das Rote Kreuz verteilt die Pakete in der Schweiz, in Osteuropa und erstmals auch in Armenien an Menschen in bedrängten Lebenslagen. Die Aktion dauert von Heiligabend bis am 9. Januar. Wie bereits in den Vorjahren darf mit mehreren Hundert Tonnen Geschenkwaren gerechnet werden. Die Aktion wird vom Schweizerischen Roten Kreuz, der Schweizerischen Post und der SRG SSR durchgeführt.
Ein Herz für Tiere
Statt zu viel Konsum und sinnlosen Geschenken findet eine tierische Alternative immer mehr Anhänger: Patenschaften für bedrohte Tiere. «In der Weihnachtszeit möchten viele Menschen etwas zurückgeben. Aber seit ein paar Jahren beobachten wir, dass die Zahl der Leute, die solche Patenschaften verschenken, enorm zugenommen hat», berichtet etwa die «Orangutan Foundation International» (OFI). Meist geht es bei Tierpatenschaften um ein einzelnes, oft exotisches Tier, das vor dem sicheren Tod gerettet wurde – und nun entweder in einem angemessenen Gehege lebt oder in einem Rehabilitationszentrum auf die Freiheit vorbereitet wird. Oft sind die Patenschaften ein Geschenk von Eltern an ihre Kinder.
Freude für Schweizer Kinder
Das Christkind meint es dieses Jahr gut mit den Kindern in der Schweiz. Wie eine Studie zeigt, wollen die Haushalte 18 Prozent mehr für Spielwaren ausgeben als letzte Weihnachten. Pro Haushalt sind 332 Franken für diese Geschenke geplant. Das sind 50 Franken mehr als 2014. Dabei zeigen sich die Männer den Sprösslingen gegenüber etwas grosszügiger als die Frauen. Männer lassen sich die Geschenke im Durchschnitt 357 Franken kosten, Frauen hingegen nur 302 Franken.
Hilfe kommt tausendfach zurück
Die Geschichte aus England bekräftigt die Redensart: Alles Gute, das man tut, kommt irgendwann zu einem zurück. In Preston hat ein Obdachloser einer Studentin spätabends seine letzten 3 Pfund (rund 4.40 Franken) gegeben, damit sie sicher mit dem Taxi nach Hause fahren konnte. Die Frau nahm das Geld nicht an, war aber so beeindruckt, dass sie im Internet eine Sammelaktion für den freundlichen Mann initiierte. Mittlerweile sind umgerechnet bereits über 48'000 Franken gespendet worden.
Schule in Kriegsgebiet
Freudiger Moment für Kinder aus der Ostukraine: Die Schulglocke klingelt wieder. Seit April dieses Jahres konnten die Kinder aus Donetzk nicht mehr in den Unterricht gehen. Granaten waren auf die Gebäude aufgeschlagen, die Schulen vom Krieg zerstört. Dank der Unterstützung des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) konnten die Gebäude nun wieder aufgebaut werden. Mit den Schulen ist ein Stück Hoffnung in das Leben der Kinder zurück gekehrt.
Aus Kleinem wird Grosses
Nicht nur grosse Hilfsorganisationen wie das IKRK oder Unicef sorgen sich um bedürftige Menschen. Auch im kleinen Rahmen versuchen immer wieder Menschen zu helfen – und nicht selten wird Grosses daraus. So wie das spontan entstandene Projekt einer jungen syrischen Grundschullehrerin in der Türkei, die selber in dem Land Zuflucht fand. Sie gründete zu Beginn eine Schule für syrische Flüchtlingskinder nahe der Grenze und zählte damals 150 Schüler. Mittlerweile hat sie vier weitere «Fackeln-der-Freiheit-Schulen» eröffnet, die insgesamt 1550 syrischen Kindern Bildung ermöglichen.
Beatles im Streaming-Zeitalter
Rechtzeitig zu Weihnachten wird die Musik der Beatles in den Streamingdiensten Spotify, Apple Music, Google Play, Amazon Prime Music und der Service Tidal von Jay-Z angeboten. Die Songs der «Fab Four» gab es bisher legal nur auf Tonträgern wie CDs oder als Download zu kaufen. «All you need ist love» – wir wünschen frohe Weihnachten!