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PR-Aktion für Sion 2026 Constantin für Feuer auf Matterhorn gebüsst

  • Wegen unsachgemässer Verbrennung von Abfällen muss Christian Constantin 200 Franken berappen.
  • Anlass für die Busse des Kantons Wallis ist eine illegale PR-Aktion, die der FC-Sion-Präsident auf dem Matterhorn organisiert hat.
Legende: Video Busse für Feuer auf dem Matterhorn-Gipfel abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 31.03.2018.

Anfangs Februar hatten der Fussballpräsident Christian Constantin und der Walliser Staatsrat Christophe Darbellay den früheren Skifahrer Pirmin Zurbriggen dazu eingeladen, auf dem Matterhorn für 2026 die Werbetrommel zu rühren.

Dieser kam der Einladung nach, liess sich per Helikopter auf den Gipfel fliegen und entzündete ebenda in einer Tonne ein Feuer.

Wenig begeistert von der PR-Aktion war die Dienststelle für Umwelt des Kantons Wallis. Wie die Zeitung «Nouvelliste» mitteilt und Constantin bestätigt, büsst sie den FC Sion-Präsidenten nun mit 200 Franken. Weitere 254 Franken muss Christian Constantin für die Gerichtskosten bezahlen.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer (Margrit Holzhammer)
    Das Feuer loderte anscheinend in einer Tonne! Hat man da von unten überhaupt etwas gesehen???
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Hoffentlich zeigen die Walliser-Stimmbürger(innen) an der Urne, was sie von diesen 3 Matterhorn-"Helikopter-Passagieren" halten! Gegen diesen "Werbegag" hätte niemand etwas dagegen, wenn die 3 Verfechter der Olympischen Spiele im Wallis (lies in der Schweiz!) wirklich eine sportliche Leistung erbracht hätten und mit Pickel und Seile zu Fuss auf das Matterhorn geklettert wären! Nach diesem hinaufgeflogenen Feuer im Fass und den 3 "Werbern", wäre eine noch viel höhere Busse nötig gewesen !
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  • Kommentar von Stefan Signer (SSP)
    Wenn einer etwas darf, dürfen es alle Anderen ebenso und zwar überall. Also den Anfängen wehren und rechtzeitig derartige Furzideen abklemmen.
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