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Probleme nach Sojus-Start Astronauten nach Notlandung wohlauf

  • Beim Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit zwei Astronauten an Bord hat es einen Zwischenfall gegeben.
  • Die Astronauten mussten daraufhin in Kasachstan notlanden.
  • Den beiden Raumfahrern Alexej Owtschinin und Nick Hague geht es nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos gut.
  • Bis auf Weiteres hat Russland alle Starts von Raumschiffen ausgesetzt.
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Astronauten müssen notlanden
Aus Tagesschau vom 11.10.2018.
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Rettungsmannschaften haben die notgelandete russische Sojus-Kapsel in der Steppe von Kasachstan erreicht. Das teilte das russische Militär nach dem Fehlstart einer Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur mit. Die Retter seien mit Kränen und anderem Gerät ausgestattet.

Die Kapsel ist nach russischen Angaben etwa 25 Kilometer von der kasachischen Stadt Dscheskasgan entfernt niedergegangen. Die zwei Raumfahrer Alexej Owtschinin und Mark Haigue, die zur Internationalen Raumstation ISS fliegen sollten, blieben wohl unverletzt.

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Legende: Die Astronauten Nick Hague (l.) und Alexej Owtschinin kurz nach der Bergung durch ein Rettungsteam. twitter / @roscosmos

Nach dem fehlgeschlagenen Start soll es vorerst keine bemannten Flüge ins Weltall geben. Erst müssten die Gründe für den Unfall geklärt werden, sagte der Vize-Regierungschef Juri Borissow. Die Sicherheit der Raumfahrer solle gewährleistet sein.

Borissow, der auch für die Raumfahrt in seinem Land zuständig ist, nannte den Unfall «unangenehm». Er zeige aber, dass die Notfall- und Rettungssysteme funktionierten.

Die aktuelle Besatzung der Internationalen Raumstation ISS – darunter der Deutsche Alexander Gerst – ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa über die Notlandung ihrer Kollegen informiert worden. Die US-Behörde erwarte aus Russland Aufklärung, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Burkhardt  (Mikosch)
    Ich finde es hervorragend, dass eine Notlandung überhaupt so kontrolliert ablaufen konnte. Den beiden Astronauten meine besten Wünsche, dass sie den Vorfall psychisch gut verarbeiten können.
  • Kommentar von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
    Ist ja kein Geheimnis, dass die russische Raumfahrt von Pleiten, Pech und Pannen, von technischem Unvermögen und menschlicher Schlamperei verfolgt wird. Das beklagte sogar Putin sogar selbst, aber eine Lösung bringt er nicht hin.
    1. Antwort von Heinrich Kamber  (maleeb)
      Heutzutage sind alle Menschen mindestens in der 1. Stufe von 6 möglichen Stufen dement. Die Demenz ist auf der ganzen Welt mehr und mehr verbreitet.
    2. Antwort von Adrian Sousa-Poza  (adriansousapoza)
      Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass ohne die Russen keine Person zur ISS gelangen würde? Die Sojus-Raketen habe sich als äußerst gute Raketen herausgestellt und habe sich in der Geschichte der Raumfahrt mehr als nur bewährt. Die russische Raumfahrt ist momentan neben dem Privatsektor und evtl. der ESA als beste einzustufen.
    3. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      @SeDem: Sie lassen auch wirklich keine Gelegenheit aus um Russland schlechtzureden. Immerhin ist die russische Raumfahrt seit Jahren als Einzige in der Lage, Menschen, mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit zur ISS und wieder zurück zu bringen. Sie aber bezeichnen das als "technisches Unvermögen". Na ja, wenn man die Tatsachen nicht sehen will urteilt man halt nach Gefühl.
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Wahrscheinlich hat eine Spionagesoftware reingefunkt und diese Mission gedeckelt.
    1. Antwort von Oskar Schneider  (Oski2)
      Etwa Windows 10 Home? :)