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Polizei: Tote bei Schiesserei nahe Chicago (engl.)
Aus News-Clip vom 16.02.2019.
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Schiesserei auf Fabrikgelände Tote bei Schusswechsel nahe Chicago

  • Nach jüngsten Berichten sind bei der Schiesserei nahe Chicago mindestens fünf Menschen getötet worden.
  • Der Täter soll bis vor kurzem bei dem Unternehmen angestellt gewesen sein, auf dessen Gelände er das Blutbad angerichtet hat.
  • US-Präsident Trump sei über die Vorgänge unterrichtet worden, erklärte das Weisse Haus.

Bei einer Schiesserei in einer Fabrik in einem Vorort der US-Stadt Chicago sind am Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Fünf Polizisten wurden bei dem Schusswechsel in dem Werk für Wasserventile in dem Städtchen Aurora im Staat Illinois verletzt.

Die örtliche Polizeichefin Kristen Ziman berichtete vor laufenden Kameras, dass auch der Schütze getötet worden sei. Über mögliche weitere Verletzte lagen zunächst keine genauen Angaben vor.

Jobverlust als Motiv?

Bei dem Schützen handelt es sich nach Angaben der Polizeisprecherin um einen 45-jährigen ehemaligen Angestellten der Firma, der erst vor zwei Wochen entlassen worden sei. Ob darin das Motiv zu suchen sei, müsse erst geklärt werden.

Infos der Polizei in Aurora

Gouverneur Jay Robert Pritzker zeigte sich bestürzt. «Es gibt keine Worte für die Art des Bösen, das unseren Nachbarn ihre Hoffnungen, ihre Träume und ihre Zukunft stiehlt», wurde er von der «Chicago Tribune» zitiert.

Schulen abgeriegelt

Nach offiziellen Angaben zufolge fielen die Schüsse am späten Freitagnachmittag in dem Werk. Fernsehbilder zeigten ein grosses Aufgebot an Polizei-, Rettungs- und Feuerwehrwagen am Tatort. Umliegende Schulen wurden vorübergehend abgeriegelt.

Nach den ersten Schüssen in dem Werk wurden herbeieilende Polizisten von dem Mann beschossen. Insgesamt wurden bei dem Schusswechsel fünf Polizisten verletzt, sagte Polizeichefin Ziman.

Ein sechster Beamter habe sich bei dem Einsatz eine Verletzung am Knie zugezogen. Der Täter sei bei dem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben gekommen.

Zeuge: Schütze arbeitete im Unternehmen

Die Verletzten wurden mit Helikoptern in umliegende Spitäler gebracht. Polizisten durchsuchten anschliessend das Werk nach möglichen weiteren Opfern.

Ein Mitarbeiter der Firma Henry Pratt sagte dem Sender ABC7, er habe den Schützen erkannt - er arbeite ebenfalls in dem Unternehmen. «Was ich gesehen habe, war der Typ, der den Gang mit einer Pistole mit einem Laser darauf entlang rannte.»

Polizeiwagen auf einer Strasse
Legende: Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte durchsuchen das Firmengelände nach weiteren Opfern. Keystone

Trump informiert

Das Weisse Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump sei über die Schiesserei in Illinois informiert worden. Trump beobachte die Situation. Der Republikaner hatte vor, das Wochenende in Florida zu verbringen.

Der Vorfall weckte Erinnerungen an das Attentat in einem weiteren Ort namens Aurora im Bundesstaat Colorado. Dort hatte ein Schütze 2012 bei einer Kino-Premiere im Saal das Feuer eröffnet, zwölf Menschen getötet und etwa 70 weitere verletzt.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Eine weitere Hinterlassenschaft aus der Obama Ära, in dieser konnten sich dank larger "law and order" und open-border Politik das Gangwesen kaum gehindert breit machen. Viel wichtiger waren da "gender"-, "minority"-, und andere gesellschaftspolitische Auswüchse.
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Was für ein Unsinn. Solche Ereignisse gibt es schon lange, unabhängig von den jeweiligen Präsidenten. Zumal der Ort weit von irgendwelchen Grenzen weg ist und bisher nichts auf eine Gangaktivität hinweist.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das ist wieder ein trauriges Beispiel mehr, das zeigt, dass es strengere Schusswaffengesetze bräuchte. Immer wieder kommt es zu Gewalthandlungen, wo Schusswaffen eingesetzt werden.
    1. Antwort von Willy Boller  (Willy Boller)
      Ändern wird sich daran, wenn überhaupt, wahrscheinlich erst etwas, wenn im Kongress einmal eine Schiesserei mit mehreren Toten stattfinden würde.
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Wie gesagt, die meisten Toten in den USA werden von Amerikanern verursacht! Daran ändert niemand etwas.
    1. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Von schwer bewaffneten Amerikanern. Hier sehe ich einen plausiblen Grund für einen Notstands Entscheid.