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Skandalspiel von Lausanne Polizei nimmt Fussball-Chaoten in Innenstadt fest

  • Fussballchaoten haben die Super-League-Partie zwischen Lausanne und Thun im Lausanner Stadion Pontaise zum Abbruch gebracht.
  • Als der sportliche Abstieg der Westschweizer aus der höchsten Schweizer Fussball-Liga so gut wie besiegelt war, stürmten mehrere Chaoten den Rasen, warfen pyrotechnisches Material auf den Platz und attackierten die Fans des FC Thun.
  • Der Schiedsrichter musste daraufhin die Partie abbrechen.
Hooligans stürmen den Platz.
Legende: Die Hooligans stürmten kurz vor dem Spielende den Rasen der Pontaise und attackierten die Gästefans. Keystone

Die Randalierer verliessen nach ihren Ausbrüchen ungehindert das Stadion in Richtung Stadt. Dort nahm die Kantonspolizei Waadt später an verschiedenen Orten rund zehn Personen fest. Das erklärte eine Sprecherin der Polizei. Die Ermittlungen laufen noch. Die Polizei wolle bis am Montag feststellen, ob es auch zu Sachbeschädigungen gekommen sei.

Die Geschäftsführung des FC Lausanne-Sport verurteilte die Vorfälle auf der Webseite des Vereins «mit grösster Härte». Es könne nicht akzeptiert werden, «dass einige unsägliche Menschen Zuschauer und Spieler als Geisel nehmen können». Der Club werde alle notwendigen Schritte unternehmen, damit solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr vorkämen.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Kravallen in Ambrì, in Lugano und nun auch in Lausanne......und haben immer "ungehindert" die Orte verlassen......Hoffentlich werden solche "heisse Köpfe" NIE mehr zugelassen......
  • Kommentar von Michael Räumelt  (Monte Verita)
    Wem Interessieren schon die Festnahmen, berichtet über die Urteile... falls es jemals welche geben sollte.
  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Die Fragen, die sich auch stellen sind:
    Hatten die Sicherheitskräfte alles im Griff?
    Folgten sie einer Deeskalationsstrategie?
    War man froh, dass die Chaoten den Rasen wieder verlassen haben?
    MfG
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Fragen stellen sich so nicht. Die Antworten sind ja klar: Die SK hatten es NICHT im Griff, (wie auch?) und ja, offenbar hatte man eine Deeskalationsstrategie, das Entweichen lassen ist Teil dieser Strategie.
    2. Antwort von Peter Amthauer  (Peter.A)
      Ich hätte trotzdem gerne eine Antwort von offizieller Seite auf meine Fragen. Gewaltbereite und bis zur Unterlippe voll mit Adrenalin gepumpte Chaoten erst mal auf dem Rasen austoben lassen, muss nicht unbedingt heissen, dass man die Lage nicht im Griff gehabt hat. Danach hätte es dann aber zu Festnahmen kommen müssen. Es sah aber eher so aus, als wolle Mann die Gewalttäter schützen und ihnen schnell den Weg aus dem Stadion zeigen.
      MfG