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Solar Impulse 2 «Solar Impulse 2» startet zum Pazifik-Überflug

Der Solarflieger «Solar Impulse 2» ist von Ostchina aus in Richtung Hawaii abgehoben. Die Etappe ist mit geplanten fünf Tagen die längste auf der Weltumrundung des Flugzeugs.

Solar Impulse 2 beim Abheben vor dem Nachthimmel.
Legende: Start mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Nanjing. Ankunft in Hawaii in fünf Tagen. Solar Impulse/Pizzolante

Der Start des Schweizer Solarflugzeugs war wegen ungünstigen Wetters mehrmals verschoben worden. «Solar Impulse 2» wartete schon seit fast sechs Wochen im chinesischen Nanjing auf die richtigen Wetterbedingungen für den langen Flug nach Hawaii. Am Samstag um 20.45 Uhr MESZ ist die Maschine nun gestartet.

Pilot für die siebte Etappe der geplanten Weltumrundung ist André Borschberg. «Es wird der Flug meines Lebens sein», twitterte Borschberg, bevor er abhob.

Der Pazifik-Überflug ist mit geplanten fünf Tagen die längste (8172 Kilometer) und gefährlichste Etappe auf der Weltumrundung. Der Fliegers wird allein mit Sonnenenergie betrieben. Nie zuvor ist ein Solarflugzeug so weit am Stück geflogen.

Legende: Video Wie schläft Borschberg während des Flugs? abspielen. Laufzeit 1:32 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 30.05.2015.

17'000 Solarzellen und vier Motoren

Die Weltumrundung hatte Anfang März im Golfemirat Abu Dhabi begonnen und über Indien und den Himalaya nach Ostchina geführt. Mit der Erdumrundung wollen Borschberg und der Luftfahrtpionier Bertrand Piccard die Möglichkeiten der Solarkraft aufzeigen.

Auf den zwölf Etappen der Weltreise wechselt sich der erfahrene Pilot Borschberg jeweils mit seinem Kollegen Bertrand Piccard im Cockpit ab. Angetrieben wird das einsitzige Karbonfaser-Flugzeug von vier Elektromotoren. Mehr als 17'000 Solarzellen gewinnen die erforderliche Sonnenenergie für den Antrieb.

Der Start in Nanjing

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Fasching, D-Gärtringen
    It is time for a change | Das Projekt "SI-2" ist ein großartiges Experiment, um die Notwendigkeit und die Leistung von effizienter Technologie zu demonstrieren. Und es ist natürlich auch eine Einladung, sich mit ähnlichen Projekten in anderen Bereichen auf den Weg zu machen. Schon allein für diesen Impuls und die große Aufmerksamkeit in allen überflogenenen Ländern hat sich der Aufwand gelohnt. Viel Glück auf dem Weiterflug nach Hawaii -- all the best wishes from here in Europe!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Etwas traurig stimmt mich, wie das Thema SI-2 sehr oft verunglimpft wird. Herr Bertrand Piccard hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass dieses Experiment nur dazu dient, die aktuellen Möglichkeiten der Photovoltaik aufzuzeigen. Von einem „technologischen Quantensprung“, sprach er meines Wissens nie. Eines hat er mit dieser „PR“ fertig gebracht: Solarenergie wird jetzt schon viel breiter und global diskutiert. Ich wünsche dem ganzen Team und vor allem Pilot André Borschberg gutes Gelingen.
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  • Kommentar von Hans Hartmann, Republic Dominicana
    Sind wir doch realistisch , es ist ein PR gag. Ohne die Leistung zu schmaelern.¿ Aber was ist neu ? Aug.und Jac. haben wirklich neue Perspectieven aufgezeigt. D.P.@ hat recht. Ich moechte noch hinzufuegen dass die Batterien am Boden mit ext. Strom aufgeladen werden.Ich hoffe sie ueberstehen dieses Abenteuer ( mehr ist es nicht ) und kommen gesund nach Hause.
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