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Legende: Video Kenianische Löwen wegen Infrastrukturboom bedroht abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.12.2018.
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Städteboom in Kenia Löwen werden zum Schutz der Öffentlichkeit erschossen

Die Bevölkerung in Kenia wächst und wächst. Deshalb investiert die Regierung in der Hauptstadt Nairobi viel in Wohn- und Strassenbau – zum Leidwesen der Tiere, welche im Nationalpark nahe Nairobi leben. So kam es in letzter Zeit immer wieder vor, dass Löwen in menschliche Siedlungen vorgedrungen sind.

Um die Öffentlichkeit zu schützen, werden die Tiere erschossen. Es kam bereits vor, dass die Löwen vergiftet wurden. Laut Kenya Wildlife Service ist die Population der Löwen in den letzten Jahren stark zurückgegangen – von 2280 im Jahr 2004 auf 2000 heute.

Eisenbahn durchquert Nationalpark

Weiter führt durch den Nationalpark seit fünf Jahren auch eine 480 Kilometer lange Eisenbahnlinie. Diese wurde 2017 trotz grosser Proteste von Tierschützern eröffnet. Die Eisenbahn überquert den Park auf einer 18 Meter hohen Brücke, um die darunter liegende Tierwelt zu schützen.

Um das Problem in Nairobi zu entschärfen sucht der Kenya Wildlife Service nun weitere Schutzgebiete für die Tiere. Sie hoffen, dass es damit in Zukunft zu weniger Konflikten zwischen den Löwen und den Menschen kommen wird.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Eva Waser (Cat)
    Das wäre doch bereits vor dem Städteausbau anders gegangen. Beispiele Südafrika, sogar Moçambique. Fazit für mich: Nie wieder reisen nach Kenia.
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Auch in SA (Kruger Nat Park) werden zB Elfanten geschossen weil zuviel... und in Kenia hat es im Verhaeltnis zur Naturflaeche, und diese ist sehr gross!!! offensichtlich zuviel Loewen.. ansonsten wuerden sie die Menschen meiden..
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Ein Land, das seine Löwen erschiesst, muss man auch nicht mehr finanziell unterstützen. Es geht ihnen offenbar zu gut, so dass die Städte wachsen.
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    1. Antwort von A. Keller (eyko)
      In Afrika ist die Bevölkerungsexplosion gross. Kinder werden auf die Welt gestellt, obwohl man sie kaum ernähren, geschweige ihnen mal eine Ausbildung bieten kann. So braucht das Land immer mehr Gebiete für ihre Menschen. Darunter leiden dann die Nationalparks und bedauerlicherweise die Wildtiere.Löwen sollten umgesiedelt werden statt abgeschossen, nur leider wird es das Problem nicht lösen. Wir beuten und verdrängen die Wildtiere auf der ganzen Welt, die Bilance des Ökosytems leidet immer mehr.
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    2. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      @ Keller... Kinder sind ein kulturelles Muss... da hilft keine Aufklaerung.. und da die Medizin in Afrika angekommen ist ist auch die gewohnte Kindersterblichkeit fast auf 0 zurueck gegangen. Frueher hatte eine Frau bis 10 Kinder wovon iR 7-9 im Saeuglingsalter starben.. wurde die Population trotzdem zu gross hat man den Nachbarstamm bekriegt, Facit wenige Menschen und der Inzucht vorgebeugt, weil, der Sieger hat die Frauen genommen.. So war alles im Gleichgewicht.. bis die Missionare kamen
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