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Hochhausbrand in Südkorea
Aus Tagesschau vom 09.10.2020.
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Südkorea Hochhausbrand in Südkorea: Feuer nach 14 Stunden unter Kontrolle

  • In der südkoreanischen Hafenstadt Ulsan ist in der Nacht ein 33-stöckiges Hochhaus in Brand geraten.
  • An mehreren Stellen seien durch die starken Winde bis zum Freitagmorgen (Ortszeit) immer wieder neue Flammen entfacht worden, berichtet die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.
  • Das Feuer sei nach fast 14-stündigem Einsatz der Feuerwehr vollständig unter Kontrolle gebracht worden.
  • Über 90 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

Insgesamt seien 93 Menschen einschliesslich eines Feuerwehrmanns mit Verletzungen in ein Spital gebracht worden, melden der südkoreanische Rundfunksender KBS und die Nachrichtenagentur Yonhap. Die meisten seien nach dem Einatmen von Brandrauch und wegen leichter Verletzungen behandelt worden. Doch der Zustand von drei Verletzten sei kritisch.

Es wird angenommen, dass das Feuer kurz nach 23 Uhr am Donnerstag zwischen dem achten und zwölften Stock des Gewerbe- und Wohnhauses ausgebrochen war. Das Feuer breitete sich über die Aussenseite schnell nach oben aus. An einem Punkt stand eine ganze Seite des Hochhauses hell in Flammen.

Brandursache unklar

Das Feuer wurde zwar schon nach wenigen Stunden grösstenteils unter Kontrolle gebracht, aber die Lage in dem Gebäude galt lange Zeit als unübersichtlich. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Die Feuerwehr der Hafenstadt Ulsan mit 1.2 Millionen Einwohnern versuchte, die Bewohner so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen. Laut Yonhap wohnten mehr als 380 Menschen in dem Samhwan Art Nouveau genannten Gebäude in Ulsan. Wie viele von ihnen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude befanden, ist noch nicht bekannt.

Tagesschau, 09.10.2020, 12:45 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Claudio Kohler  (KCl - Salz in die Suppe)
    Mir scheint die Südkoreaner bauen stabilere Hochhäuser als die Amis. Der Stahl schmilzt nicht so schnell. Wohl eine bessere Legierung.
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Hängt von der feuerhemmenden Ummantelung ab. Die Gebäude des WTC wurden da einfach hingeklatscht. Es gab einige Mängel, wie sich im nachhinein zeigte. Der Stahl muss auch gar nicht erst schmelzen. Er verliert bereits viel früher seine Festigkeit, verformt sich und das Gebäude kollabiert. Das Gebäude wurde auch erst 2009 fertig gestellt und ist wesentlich kleiner.
    2. Antwort von daniel schulz  (Alfonso)
      Sollte das eine Anspielung auf 9/11 sein, dann würde ich Ihnen raten, sich zuerst zu informieren. Man kann ja wohl kaum einen normalen Hausbrand, mit den Folgen eines Aufpralls einer Boeing 767 vergleichen.
  • Kommentar von Hans Anreiner  (Hans.Anreiner)
    Meines Wissens gibt es keine höheren Gebäude die wegen Brandes eingestürzt sind. Weiss jemand besseres?
    1. Antwort von Willem 't Hart  (Dutchy70)
      Doch: WTC 7 den 11. september 2001 ein Gebäude 44 Stockwerke hoch innerhalb 6 Stunden nach einem Brand in 2 Stockwerken in eigener Fußabdruck zusammen gestürzt innerhalb 11 Sekunden (in diesem Hochhaus ist kein Flugzeug reingeflogen...!...!...)