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Tag gegen Homophobie Prominente sprechen über ihr Coming-Out

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Er erinnert an den Tag, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen hat. Das ist 30 Jahre her.

Verschiedene Persönlichkeiten aus der Gay-Community sprechen über ihr persönliches Coming-Out. Und sie erzählen, wie sie Homophobie in der Schweiz erleben.

Sängerin und Musical-Darstellerin Tiziana Gulino

Sie hielt als Jugendliche aus Selbstschutz ihre Liebe zu ihrer heutigen Partnerin geheim. Nun blickt Tiziana Gulino auf diese schwierige Zeit zurück und erzählt, wie sie das Coming-Out erlebte und wann sie merkte, dass zwischen ihr und Dania mehr als Freundschaft ist.

Ich hatte damals sogar Magekrämpfe und bekam Kolliken
Autor: Tiziana GulinoSängerin und Musical-Darstellerin
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Das Coming-Out der Sängerin Tiziana Gulino
Aus Glanz & Gloria vom 11.05.2020.
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Sport-Moderator Olivier Borer

Der Sportmoderator ärgert sich über Klischees von Schwulen. Schwule würden als schwach und weich gelten. Im Spitzensport zähle Männlichkeit, man müsse seinen Mann stehen. Ein schwuler Mann könne nicht stark sein. Deshalb hat sich Olivier Borer über das Coming Out von Schwinger Curdin Orlik gefreut, der diese Klichees widerlegt.

Ein starker Mann kann durchaus schwul sein.
Autor: Olivier BorerSport-Moderator
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Ein Comingout mit Vorbildfunktion
Aus Glanz & Gloria vom 12.05.2020.
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U19-Fussballtrainerin Nora Häuptle

Nora Häuptle bekam hauptsächlich gute Reaktionen auf ihr Coming Out. Ihr Bruder war sogar etwas enttäuscht, dass er nicht als erster von ihrer Freundin erfahren hatte. Im Fussball ist Nora Häuptle aber mit einigen Vorurteilen konfrontiert.

Nicht alle Fussballerinnen sind lesbisch.
Autor: Nora HäuptleEhemalige Fussballspielerin und U19-Trainerin
Video
Nora Häuptle: Die Fussballtrainerin über ihr Coming Out
Aus Glanz & Gloria vom 13.05.2020.
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Schauspieler und Regisseur Erich Vock

Aufgrund der Anhäufung gewaltbedingter Ausschreitungen gegenüber Schwulen fühlt sich Erich Vock nicht mehr so frei. Früher habe er seinem Mann im Tram noch einen Kuss gegeben, das würde er heute nicht mehr tun.

Ich fühle mich nicht mehr so sicher wie früher.
Autor: Erich VockSchauspieler und Regisseur
Video
Erich Vock: Coming Out fernab der Schweiz
Aus Glanz & Gloria vom 14.05.2020.
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SP-Politikerin und Nationalrätin Tamara Funiciello

Tamara Funiciello ist erst 30 Jahre alt und schon Nationalrätin. Als bisexuelle Frau mit Migrationshintergrund bietet sie viel Angriffsfläche. Sie könne gut mit den Angriffen umgehen. Richtig sei es trotzdem nicht. Deshalb müsse darüber gesprochen werden.

Ich bin ein Alien in dieser Polit-Bubble.
Autor: Tamara FunicielloNationalrätin SP/BE
Video
Tamara Funiciello: Die Nationalrätin über ihr Coming Out
Aus Glanz & Gloria vom 15.05.2020.
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«G&G Spezial» am Sonntag, 17. Mai 2020, um 18.15 Uhr

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Legende:srf

Wie sehr ist Homophobie in der Schweiz noch verbreitet? Und wie lebt es sich als lesbischer, schwuler, bisexueller oder transsexueller Mensch?

Darüber sprechen vier Persönlichkeiten der Gay-Community mit Moderatorin Nicole Berchtold im Talk von «G&G Spezial» am Sonntag, 17. Mai 2020, um 18.15 Uhr auf SRF 1. Politikerin Tamara Funiciello, Sänger Michael von der Heide, Partyveranstalter und Nachtklubbetreiber Marco Uhlig sowie R’n’B-Sängerin Naomi Lareine berichten über persönliche Erfahrungen und beleuchten das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Video
«G&G Spezial» zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie
Aus Glanz & Gloria vom 17.05.2020.
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G&G vom 17.5.2020, 18:15 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Sommer  (abcdef)
    Schrecklich! Vielleicht wäre es mal an der Zeit, offen zu legen, wer diese Menschen sind, die im Niederdorf Homosexuelle angreifen und wo diese an Wochenenden sonst noch so stehen
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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Traurig, dass 2020 noch immer anscheinend 10 % der befragten Personen Mühe bekunden mit dem THEMA LBGTI.Finde,dass der Bundesrat in der Pflicht steht, dagegen aktiv zu werden. Dass in Länder wo die Diktatur herrscht, dies der Falls ist, leuchtet ein,aber in der CH/ EU nein, das ist ein Armutszeugnis. Habe in der Familie meiner EX Frau vor 40 Jahren erlebt, dass dieses Thema ein ganz schweres Tabu in unseren Familien und der Gesellschaft ist. Hoffe,dass die Mehrheit der Menschen dies akzeptiert.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Homophobisten - immer mehr bekennen sich dazu. Zehn Prozent aller Erwachsenen in der Schweiz halten Homosexualität für unmoralisch. Das zeigt eine neue Untersuchung.
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    1. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Ihre Aussage ist bedeutungslos. Erstens weil Moral etwas persönliches ist, jeder hat seine eigene. Zweitens weil es nicht auf die persönliche Moral ankommt sondern wie Tolerant man ist. Wer andere leben lässt, lebt selber besser.
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