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Hertha BSC beim #takeaknee-Protest
Legende: «#takeaknee hat den Atlantik überquert»: Die Aktion von Hertha BSC stiess auf weltweites Echo. Keystone
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#takeaknee-Protest Grosses Zeichen oder Trittbrettfahrerei?

Der deutsche Fussballverein Hertha BSC ging freiwillig auf die Knie: Alle Spieler, aber auch Trainer und Betreuer setzten am Wochenende vor Spielanpfiff ein kollektives Zeichen für mehr Toleranz in der Gesellschaft.

Mit der Aktion zeigte sich Hertha solidarisch mit dem Protest vieler amerikanischer Sportler, der von US-Präsident Donald Trump aufs Schärfste verurteilt wird.

Der #takeaknee-Protest ging weltweit durch die Medien und sozialen Netzwerke: Hertha bekam viel Beifall, aber auch einige Kritik.

Einige User finden, sie sollten sich auf das Fussballspielen konzentrieren und sich nicht in das politische Geschehen einmischen.

Ein Amerikaner verteidigt die Aktion: Man könne auch fernab der USA gegen Rassismus und Polizeigewalt einstehen.

Hertha wird Trittbrettfahrerei vorgeworfen. Ein User auf Facebook schreibt: «Peinliche Aktion ohne wirkliche Aussage. Billige Kopie eines ebenso schlechten NFL-Originals.»

Beim Kniefall handle es sich um eine inszenierte PR-Aktion, lautet die Kritik.

Ob PR-Aktion, Trittbrettfahrerei oder ein starkes Zeichen gegen Rassismus: Mit ihrem knienden Protest hat Hertha BSC allemal für Gesprächsstoff gesorgt.

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