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Totale Mondfinsternis Schön war's

Blutrot strahlte der Mond am dunklen Himmel. Unsere User haben die schönsten Momente festgehalten. Das sind die Bilder.

Legende: Video Die schönsten Bilder des Blutmonds abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus SRF News vom 28.07.2018.
  • In vielen Teilen der Schweiz haben die Menschen für zwei Stunden die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts bewundern können.
  • Von etwa 21.30 Uhr bis gegen 23.15 Uhr war die Scheibe des Vollmonds in ein rötliches Licht getaucht.
  • Zahlreiche Himmelsgucker haben das Spektakel am warmen Sommerabend verfolgt, teils wurde ihnen aber die Sicht durch Wolken vermiest.

Mit einer Gesamtdauer von 103 Minuten war die Phase der totalen Verfinsterung des Monds aussergewöhnlich lang. Zu sehen gab es nichts weniger als den «Blutmond», wie der in kupferrotes Licht getauchte Erdtrabant im Volksmund genannt wird. Eine weitere Besonderheit war der Planet Mars. Er kam der Erde sehr nahe und direkt unterhalb des Mondes zu stehen.

Das Spektakel wurde rund um den Globus verfolgt. In Indien wurden am Freitag Hindu-Tempel geschlossen, um die angeblich von verdunkelten Himmelskörpern ausgehende negative Energie zu bannen.

Der «Blutmond»

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  • Das Phänomen «Blutmond» entsteht durch Streulicht der Sonne. Vor allem die langwelligen, roten Anteile des Lichts werden durch die Erdatmosphäre in den Schattenkegel hinein gebrochen.
  • Der Zufall wollte es, dass ganz in der Nähe des Vollmondes der Planet Mars ebenfalls in Erdnähe unterwegs ist. Der rote Planet war eine Handbreit unterhalb der verdunkelten Mondscheibe zu sehen und übertraf für einmal sogar den Jupiter an Glanz.
  • Die nächste totale Mondfinsternis von ähnlicher Länge wie am 27. Juli ist erst wieder für das Jahr 2123 zu erwarten.

Auch in den sozialen Medien beschäftigte viele das Himmelsspektakel. «Ich finde den Gedanken irgendwie wunderschön, dass die ganze Welt heute gemeinsam zum Mond aufschaut», schrieb ein Twitter-Nutzer.

EntstehungMondfinsternis

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