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Erdbeben und Tsunami fordert in Indonesien viele Menschenleben
Aus Tagesschau vom 29.09.2018.
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Tsunami nach Erdbeben Zahl der Toten auf Sulawesi steigt auf 384

  • Bei zwei schweren Erdbeben und einem folgenden Tsunami sind auf der indonesischen Insel Sulawesi mindestens 384 Menschen ums Leben gekommen, wie die Behörden berichten.
  • Über 500 Verletzte sind bekannt. Weitere Opfer könnten unter Schlamm und Trümmern begraben liegen.
  • Mindestens 29 Menschen werden noch vermisst. Hinweise auf Schweizer Opfer gibt es bisher laut einem Sprecher des EDA nicht.
  • Am stärksten betroffen ist die Küstenstadt Palu mit 350'000 Einwohnern.
Männer tragen einen leblosen Körper in einer Plane
Legende: Aus den vom Tsunami getroffenen Regionen werden immer neue Opfer geborgen. Keystone

Viele Menschen gerieten in Panik. Mehrere Häuser wurden weggeschwemmt. Auch eine Shopping Mall und eine Moschee nahmen schweren Schaden. «Wir brauchen jede Hilfe, die wir bekommen können», erklärte der Direktor der Undata-Klinik in Palu.

Andere Orte an der Küste von Sulawesi, einer der grössten indonesischen Inseln, sind ebenfalls betroffen. Kommunikationsleitungen wurden zerstört, der Flughafen der 350'000-Einwohner-Stadt Palu geschlossen. Nur Helikopter dürfen landen.

Kartenausschnitt
Legende: Die Stadt Palu liegt an der Westküste von Sulawesi, einer der grössten indonesischen Inseln. SRF

Laut Katastrophenschutz gehen die meisten Toten auf das heftigere der beiden Erdbeben zurück, das mit einer Stärke von 7,4 am Freitagabend (Ortszeit) ganz Sulawesi erschütterte. Zuvor hatte es schon ein Beben der Stärke 5,9 gegeben. Das Zentrum lag in rund zehn Kilometern Tiefe, etwa 80 Kilometer nördlich von Palu.

Hinweise auf Schweizer Opfer hat das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bisher nicht erhalten. Dies teilte ein Sprecher der Agentur Keystone-SDA auf Anfrage mit.

Hunderte Tote im Sommer

Indonesien – mit mehr als 260 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten – liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer geologisch sehr aktiven Zone. Dort bebt die Erde immer wieder.

Bei mehreren Erdstössen auf der bei Touristen beliebten Insel Lombok – der Nachbarinsel von Bali – kamen im Sommer mehr als 500 Menschen ums Leben. Auch Vulkanausbrüche sind in Indonesien keine Seltenheit.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Anita Rusterholz  (Anita Rusterholz)
    Hier ein Bericht, Mai 2014, Org. Urwald:
    „Sie nutzten den Reichtum ihres Regenwaldes. Ernährten sich von seinen Früchten, verkauften Rattan und Harz. Die Flüsse waren sauber und voller Fische. Doch jetzt sind die Bäume gerodet, Gewässer verseucht, Felder unter Erdrutschen begraben. Auf der indonesischen Insel Sulawesi vernichten Nickelminen die Lebensgrundlagen der Menschen. Unsere Partner vom Netzwerk Jatam bitten uns, den Protest der Bauern zu unterstützen.“ Und es geht weiter so. Traurig!
  • Kommentar von Selinna Sidler  (Swissfriends)
    Ist die Hauptstadt von Sulawesi nicht Makassar?
    Ich war diesen Sommer dort und bin mir ziemlich sicher.
    1. Antwort von (SRF)
      Lieber User, danke für den Hinweis. Wir haben den Text angepasst. Beste Grüsse, Ihr SRF-News-Team.
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Ich sehe hier eine Katastrophe ganz anderem Ausmass.
    1. Antwort von Angela Buergi  (A. Bürgi)
      Berichte aus der Region zeigen, dass auch die Städte Donggala und Majumu getroffen wurden von einer etwa 3 Meter hohen Welle. Es gibt bisher keinen Kontakt, sagen die Behörden. Es leben ca. 600'000 Menschen in der Region. Siehe zum Beispiel: https://abcnews.go.com/Technology/wireStory/indonesian-earthquake-tsunami-left-victims-58163373