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Panorama Twitter geht gegen Mobbing vor

Der Kurznachrichtendienst Twitter verschärft nach jahrelanger Kritik den Kampf gegen Mobbing und verbale Angriffe. Unter anderem soll es einfacher werden, Missbrauch zu melden, so das Unternehmen.

Silhouetten von Menschen mit Handys
Legende: Twitter tat sich bisher schwer damit, missbräuchlichem Verhalten Einhalt zu gebieten. Reuters

Twitter wird schon länger vorgeworfen, nicht entschieden genug Mobbing, Belästigungen und aggressives Verhalten zu bekämpfen. Der Kurznachrichtendienst hat in den letzten Jahren den Kurs zwar verschärft. Doch nun intensiviert die Firma den Kampf mit drei Massnahmen:

  • Die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu einzelnen Wörtern auf «stumm» zu schalten. Das gilt auch für einzelne Konversationen zwischen mehreren Twitter-Nutzern. Auf die gesamte Timeline mit den Nachrichten aller Quellen, denen man folgt, kann man die Funktion jedoch nicht ausweiten.
  • Twitter erinnert daran, dass die Twitter-Regeln grundsätzlich Attacken auf Basis etwa von Geschlecht, Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion, Krankheit oder Behinderungen verbieten. Nun soll es einfacher werden, Verstösse zu melden.
  • Die Mitarbeiter, die Beschwerden über missbräuchliches Verhalten bearbeiten, sind zusätzlich geschult worden. Das Ziel: Schnellere und transparente Abläufe.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Zu hoffen ist, dass Twitter auch gegen Angriffe auf politisch Rechtsdenkende schärfer vorgeht. Das war bis jetzt kaum der Fall. Umgekehrt aber schaut Twitter genau auf die Tweets, die gegen Links-Denkende schiessen.
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