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Comeback im Weltfussball Uli Hoeness ist zurück an der Bayern-Spitze

Vom Häftling zum Präsidenten des grössten deutschen Fussballclubs. Weniger als ein Jahr nach seiner Haftentlassung ist Uli Hoeness zum zweiten Mal an die Spitze des FC Bayern München gewählt worden.

Uli Hoeness mit einem Blumenstrauss.
Legende: Uli Hoeness bat die Mitglieder des FC Bayern erfolgreich um eine zweite Chance. Getty Images

Uli Hoeness ist wieder Präsident des FC Bayern München. Der 64-Jährige wurde von den Vereinsmitgliedern neun Monate nach seiner Haftentlassung erneut in das höchste Amt des deutschen Fussball-Rekordmeisters gewählt. «Ich bitte Sie um eine zweite Chance», sagte er vor der Wahl und erntete grossen Beifall. Der FC Bayern sei für ihn seine «zweite Familie». Hoeness wurde schliesslich mit dem Glanzresultat von 7152 Stimmen bei 108 Gegenstimmen gewählt. 58 Mitglieder enthielten sich.

Hoeness ist Nachfolger von Karl Hopfner, der sich am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung in München nicht erneut zur Wahl stellte. «Ich gönne Dir von Herzen die verdiente Rückkehr in Dein Amt als Präsident», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Hoeness hatte die Position als Bayern-Präsident bereits von 2009 bis 2014 inne. Er war im Frühjahr 2014 nach seiner Verurteilung zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung von seinen Ämtern als Präsident des Vereins und Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG zurückgetreten. Der ehemalige Profi und langjährige Manager des FC Bayern strebt auch den Vorsitz des Aufsichtsrates wieder an.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Bin gespannt, wann Blatter Nationalrat oder sonst was werden will / wird oder so ... Geld für ne Riesenkampagne hat er ja gescheffelt. Anstand in Steuerfragen ist definitiv keine Voraussetzung für Jobs im Fussballgeschäft - im Gegenteil, ist wohl «rufschädigend» ...
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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    SUPER! Das macht Hoffnung, dass die Neider-Mehrheit immer noch von pfiffigen Machern umgangen werden kann. Leider nur aus Gier in diesem Falle. Die Staatswillkür zum Thema Steuerhinterziehung nimmt mit der dramatischen Misswirtschaft im EU-Raum und der USA groteske Dimensionen an, mit dem Argument "das Gesetz gelte für alle gleich". Ich schrieb es bereits: Gesetze sind nur ein Spiegel der Gesellschaft. Bei den Nazis waren deren Schandtaten ebenfalls gesetzlich legitimiert.
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  • Kommentar von Thomas Janitschek (Janosch)
    Jeder sollte zuerst vo seiner eigenen Haustüre kehren bevor er mit dem Finger auf ander zeigt, Uli hat es getan und seine Strafe abgesessen und jetzt darf er auch wider ganz Normal sein leben leben Gratuliere Uli Hoeness einfach Grandios jeder der die Bayern beobachtet weis das Uli Hoeness sehr sehr viel für den verein und dessen Sozialesumfeld getan hat Punkt. der rest sind nur Neider und ewige Nörgler
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