Trumps Dekret zur Immigraton US-Einreiseverbot: Die Oscar-Akademie ist sehr besorgt

Die Akademie bangt um die Teilnahme des iranischen Filmemachers Asghar Farhadi an der Preisverleihung.

Asghar Farhadi 2012 mit seinem ersten Oscar. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 2012 konnte Regisseur Asghar Farhadi seinen Oscar noch persönlich entgegennehmen. Keystone

  • Es sei besorgniserregend, dass der Regisseur des Films «The Salesman» und sein Team «wegen ihrer Religion oder ihres Herkunftslandes» an der Einreise in die USA gehindert werden könnten, heisst es in einer Mitteilung der Oscar-Akademie.
  • Farhadi sei von den neuen Anordnungen jedoch nicht betroffen, lässt sein Büroleiter vermelden. Der iranische Regisseur erwäge aber aus Protest einen Boykott der Oscar-Zeremonie.
  • «The Salesman» ist dieses Jahr in der Kategorie bester ausländischer Film nominiert. 2012 hatte Farhadi in derselben Kategorie einen Oscar für das Gesellschaftsdrama «Nader und Simin – Eine Trennung» gewonnen.
  • Die Oscar-Verleihung findet am 26. Februar in Los Angeles statt.