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Verheerende Stürme Tornado fordert in den USA über 20 Tote

Legende: Video Tornado fordert in den USA über 20 Tote abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.03.2019.
  • Eine Serie von Wirbelstürmen hat im Südosten der USA mindestens 23 Menschen das Leben gekostet.
  • Neben Alabama wurden auch Gebiete in den benachbarten Bundesstaaten Georgia und Florida von den Tornados getroffen.
  • Laut nationalem Wetterdienst kamen die Tornados auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Kilometern pro Stunde.
Legende: Video Unwetter fordern zahlreiche Todesopfer (engl.) abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.03.2019.

Der Sheriff von Lee County im Bundesstaat Alabama, Jay Jones, sagte dem örtlichen Sender WFSA 12 bezüglich der Todesopfer: «Leider wirkt es so, als wenn diese Zahl noch weiter steigen wird». Unter den Todesopfern sind auch Kinder, hinzu kommen mehrere Schwerverletzte und Vermisste.

Die Rede war von rund einem Dutzend Wirbelstürmen in Alabama und Georgia. Besonders hart traf es anscheinend die Gemeinde Beauregard, aus der massive Schäden gemeldet wurden.

Warnungen wurden missachtet

Die Behörden hatten zwar eine Warnung vor gefährlichen Tornados erlassen und die Bewohner der Gegend zu äusserster Vorsicht angehalten. Doch die Warnungen gingen teils ins Leere. Selbst US-Präsident Donald Trump meldete sich über Twitter zu Wort und rief dazu auf, sich für weitere Wirbelstürme zu wappnen.

Karte mit Alabama, Georgia und Florida und spezieller Markierung des Lee County.
Legende: Tornadoschäden im Süden der USA: Das Lee County im Bundesstaat Alabama hat es besonders schwer getroffen. SRF

Laut Wetterdienst hatte der erste Tornado, der Lee County traf, einen Durchmesser von fast einem Kilometer. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und mit Trümmern übersäte Strassen. In der Nähe der Stadt Smiths Station stürzte ein Mobilfunkmast auf eine vierspurige Schnellstrasse. In Tausenden Haushalten fiel der Strom aus.

Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Ihre Bergungsarbeiten und die Suche nach Opfern wurden jedoch durch die einbrechende Dunkelheit erschwert. Eingesetzt wurden laut Sheriff Jones auch Drohnen mit Wärmebildkameras.

«Ein Tag der Zerstörung»

Der Rechtsmediziner von Lee County, Bill Harris, sagte dem Sender WFSA 12, dass die Retter zu einigen der betroffenen Ortschaften wegen der chaotischen Lage noch gar nicht durchdringen konnten. Einige Verletzte seien von Lastwagenfahrern aus der Gefahrenzone gebracht worden. «Das ist ein Tag der Zerstörung für Lee County», sagte Harris. «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zu meinen Lebzeiten schon einmal eine solche Lage mit Massen an Opfern gehabt hätten.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Kessler (Werner Kessler)
    Wann endlich lernen die Amerikaner in den immer wieder betroffenen Gegenden wirklich Häuser zu bauen, die Stand halten oder zumindest mit massiven Erdankern verstärkt werden. Was da von Stürmen immer wieder zerlegt wird sind Hütten oder Provisorien aber nicht Häuser in unserem Sinn mit Beton und massivem Mauerwerk. Das traurige aber ist, dass es immer wieder unnötig viele Tote gibt, das mit Unterkellerung oder Bunkern zu vermeiden wäre. Zahlen die Versicherungen diese wiederholten Schäden???
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin (Queren life)
    Wenn ihr schon vom Klimawandel nichts wissen wollt, dann baut wenigstens anständige Häuser. Den Fünfer und das Weggli gibt es nicht.
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  • Kommentar von Nadja Bossert (Evolution-Girl)
    Warum sagt eine Meteorologin, es hätte wie ein Tornado ausgesehen? War es denn keiner, ist die Jahreszeit ungewöhnlich oder war es ein anderes Phänomen?? Bizarre Aussage.
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    1. Antwort von Johannes Schwärzel (Joe Black)
      Sieht deswegen so aus, dass die Meteorologen auch überrascht wurden und nichts voraussahen. Deshalb diese ungläubige Aussage, wie "kann doch gar nicht sein, wir hatten gar keine Tornado erwartet"
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