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Tusker unterhält mit seinen Spässen die Besucher – und fordert die Wärterinnen heraus.
Aus News-Clip vom 20.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 9 Sekunden.
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Video aus Zoo Basel geht viral Elefant balanciert Baumstamm und begeistert das Internet

Elefantenbulle «Tusker» setzt einen Baumstamm auf einen Pfosten und wird damit zum Star in den sozialen Medien.

Mit diesem «Kunststück» wird der Elefantenbulle «Tusker» im Netz gefeiert. Das grosse Tier ist zu einem kleinen Internetstar geworden. Das Video wurde auf verschiedenen Plattformen tausendfach angeschaut.

«Tusker macht das aus Spass. Er hat Freude an diesem Spiel und macht es aus Eigenantrieb», sagt Fabian Schmidt, der beim Basler Zolli als Kurator für die Elefanten zuständig ist. Der 30-jährige Elefantenbulle klemmt dabei einen mehrere Meter langen Baumstamm zwischen Rüssel und Stosszahn, schleppt das Holz durch die Anlage und hievt es quer auf einen hohen Pfosten. Anschliessend balanciert er den Stamm so gekonnt aus, dass er auf dem Pfosten liegen bleibt.

Tusker macht das aus Spass. Er hat Freude an diesem Spiel.
Autor: Fabian Schmidt Elefanten-Kurator beim Basler Zolli

Diese Baumstämme wiegen immerhin mehre hundert Kilogramm bis sogar zu einer Tonne. Diese Szene hat ein Zoo-Besucher gefilmt und das Video auf der Social-Media-Plattform TikTok hochgeladen. Seither verbreitet sich das Video im Netz.

Audio
«Tusker ist ein richtiger Show-Elefant, fast schon eine kleine Rampensau»
aus Regionaljournal Basel Baselland vom 20.04.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 28 Sekunden.

Der «Basler Zolli» erhält damit gratis Publizität. Kurator Fabian Schmidt betont dabei, dass Tusker sein Kunststück aus freien Stücken mache. «Das ist ein Spiel für ihn. Das ist eine Art Elefanten-Mikado.»

Tuskers Aufgabe ist eigentlich der Nachwuchs

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Legende: Der 30-jährige afrikanische Elefantenbulle Tusker soll im Zoo Basel für Nachwuchs sorgen. Keystone

Der Elefantenbulle ist vor rund einem Jahr im Zoo Basel eingezogen. Das 30-jährige Tier aus den Niederlanden soll für den lange ersehnten Nachwuchs unter den Afrikanischen Elefanten sorgen.

«Kleine Tusker» in mehreren Zoos

Der über sechs Tonnen schwere Elefantenbulle mit dem Namen Tusker hatte sich als Zuchttier zuvor bereits an mehreren Orten bewährt: In Südafrika geboren, habe er bereits in den Zoos von Wuppertal und zuletzt im niederländischen Tierpark Rhenen für reichlich Nachwuchs gesorgt.

Nach dem Balance-Akt würde der Dickhäuter jeweils mehrere Runden um sein Werk drehen und es betrachten. Nur, um den Baumstamm dann wieder herunterzureissen, damit er sein Spiel wieder von vorne beginnen kann, erzählt Schmidt weiter. Je nach Lust und Laune wiederhole er diese Übung mehrmals.

Tusker spielt Wärtern auch Streiche

Es sei durchaus normal, dass Elefanten mit Holzstämmen spielen. Aber: «Ich kenne keinen anderen Elefanten, der die Stämme so aufstellt und dann derart gekonnt ausbalanciert», berichtet Schmidt. Diese Spezialität von Tusker sorge im Alltag der Wärterinnen und Wärter durchaus auch für Herausforderungen.

Ich kenne keinen anderen Elefanten, der die Stämme so aufstellt und dann derart gekonnt ausbalanciert.
Autor: Fabian Schmidt Elefanten-Kurator beim Basler Zolli

Denn Tusker lege seine «Spielsachen» nicht nur auf Pfosten. Er würde mit den mehreren hundert Kilogramm schweren Holzstämmen hin und wieder auch einen Durchgang versperren. «Dann können wir zum Beispiel ein Tor nicht schliessen und ihn nicht von den anderen Tieren abtrennen», berichtet Schmidt.

Im Moment seien diese Streiche zwar ärgerlich, aber Tusker sorge damit auch für viel Schmunzeln und Bewunderung. «Es ist bemerkenswert, wie er mitdenkt. Wir haben ihn wahnsinnig gerne. Tusker ist ein Charaktertier.»

Anlage «Tembea» bietet Elefanten Beschäftigung

Vor rund fünf Jahren hat der Basler Zoo die neue Elefantenanlage «Tembea» eingeweiht. Die neue Anlage soll den Elefanten zu mehr Bewegung und Beschäftigung verhelfen, sagte Zoodirektor Olivier Pagan bei der Eröffnung. «Tembea» heisst auf Kisuaheli «in Bewegung».

Video
Mehr Platz für die Basler Elefanten
Aus Schweiz aktuell vom 15.03.2017.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 43 Sekunden.

Die Aussenanlage wurde einer Savannenlandschaft nachempfunden. Sie ist mit Kunstfelsen, Bäumen und begehbaren Trenngräben angereichert. Zudem gibt es für die Elefanten Suhlen, Bäder und Duschen. Denn gerade wenn der Platz begrenzt ist, sei es wichtig, dass die Tiere zum Beispiel bei der Futtersuche ähnliche Aufgaben vorfinden wie in der Natur, hiess es vom Zolli anlässlich der Eröffnung der Anlage. Eine Umgebung, die Tusker offenbar zu Spielen verlockt.

Regionaljournal Basel, 20.04.2022, 17:30 Uhr;

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