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U-Boot vor Bali verschollen
Aus Tagesschau vom 22.04.2021.
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Vor Bali vermisst In der Tiefe verschollen: Wenig Hoffnung für U-Boot-Besatzung

  • Das vermisste indonesische Militär-U-Boot liegt gemäss der heimischen Marine vermutlich 600 bis 700 Meter unter Wasser.
  • Der Kontakt zu den 53 Seeleuten war am Mittwoch während einer Übung abgebrochen – dann ist das knapp 60 Meter lange U-Boot verschwunden.

Der Leiter des indonesischen Marine-Informationsdienstes sagte: «Das U-Boot ist dafür ausgelegt, bis zu einer Tiefe von 250 bis 500 Metern zu tauchen. Jenseits davon ist es gefährlich.» Der Treibstofftank des 40-jährigen U-Boots «KRI Nanggala-402» könnte durch Wasserdruck beschädigt worden sein.

Das knapp 60 Meter lange U-Boot hatte Behördenangaben zufolge den Kontakt am frühen Mittwochmorgen während einer Übung etwa 95 Kilometer nördlich von Bali verloren. Das Verteidigungsministerium in Jakarta hatte mitgeteilt, Helikopter hätten einen Ölfleck im Meer entdeckt – ungefähr an der Stelle, an dem es zuletzt Kontakt zu dem U-Boot gab.

Vier Marineschiffe seien an der Suche beteiligt, zwei weitere, darunter eines aus Malaysia, seien unterwegs, teilte die Marine weiter mit. Das U-Boot war Ende der 1970er-Jahre von dem Unternehmen Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut worden.

SRF 4 News, 22.04.2021, 04.04 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Portenier  (Jürg Portenier)
    Danke Herr Weierstrass, für Ihre interessante Ausführung.
    Grüsse, Razortaucher
  • Kommentar von Adrian Moser  (Adrian Moser)
    @srf: Was passiert nun mit der Besatzung? Warten und ...? Das wäre doch eine interessante (wenn auch dramatische) Reportage.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Adrian Moser
      Guten Tag Herr Moser, vielen Dank für Ihren Input. Freundliche Grüsse, SRF News
    2. Antwort von Peter Weierstrass  (PWeierstrass)
      Warten. Es kann dank Batterien und Pressluft schon etliche Tage auf dem Meeresgrund sitzen und warten. Ist das Boot aber in eine zu grosse Tiefe gesunken, so dass die Hülle beschädigt wird, ist jede Hoffnung vergebens. Wird eine Rettung unternommen, muss man ein kleines Uboot runterschicken, welches an einen Notausstieg andocken kann. Kommunikation: Sonar-Signale und Klopfzeichen.
    3. Antwort von Peter Weierstrass  (PWeierstrass)
      Funken können U-Boote nur an der Oberfläche, weil das Salzwasser wie ein Faraday-Käfig wirkt und die Funksignale isoliert. Darum sind Unterwasser-Pinger (Notsignale über Schallwellen) so wichtig. Dann kann ein anderes U-Boot oder ein Schiff mit geschlepptem Sonar-Empfänger sich auf die Suche machen.
    4. Antwort von Peter Weierstrass  (PWeierstrass)
      Und die Besatzungen können, falls die Tiefe nicht mehr als 200 Meter beträgt, mit einer Notausrüstung aussteigen und an die Oberfläche aufsteigen - mit einer Geschwindigkeit von 2-3 Meter/Sekunde. Bei einem katastrophalen Unfall ist aber keine Zeit vorhanden, um diese anzuziehen und den Ausstieg vorzubereiten.