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Vor Schulbeginn Dutzende Autos in Schweden in Brand gesetzt

Legende: Video Vermummte Jugendliche randalieren in Schweden abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus SRF News vom 14.08.2018.
  • Vermummte Jugendliche haben in der Nacht im Südwesten Schwedens Dutzende Autos in Brand gesetzt und die Polizei angegriffen.
  • Nach Medienberichten wurden allein in Göteborg mindestens 88 Fahrzeuge zerstört oder schwer beschädigt.
  • In Trollhättan weiter nördlich spielten sich in der Nacht ähnliche Szenen ab. Dort seien Polizisten mit Steinen beworfen worden.
Brennende Autos Screenschot
Legende: Twitter / @ZagrosHama

Polizei und Feuerwehr waren im Grosseinsatz. «Wir waren an etwa 20 (Brand-)Orten in Göteborg», sagte etwa Johan Eklund, Einsatzkoordinator der Rettungsdienste in Göteborg.

Die Polizei wollte eine koordinierte Aktion über die Sozialen Medien nicht ausschliessen. Augenzeugen berichteten von vermummten, schwarz gekleideten Jugendlichen, welche die Fahrzeuge in Brand gesetzt hatten.

Über die Hintergründe liegen vorerst keine Erkenntnisse vor. Allerdings kommt es regelmässig kurz vor Schulbeginn in Schweden an sozialen Brennpunkten zu grösseren kriminellen Handlungen.

Die Polizei möchte die Zwischenfälle vorerst nicht kommentieren, ein Mitarbeiter der Sicherheitskräfte in Göteborg sprach jedoch von einer «beängstigenden Lage».

Es habe in der Nacht auf Dienstag aber keine Verletzte gegeben, berichtete «Aftonbladet». Zunächst habe es auch keine Festnahmen gegeben, hiess es weiter.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Wieso schieben es einige Kommentarschreiber und deren "Liker" wieder auf die Migration? Wurde überlesen, dass dies öfters vor dem Schulanfang vorkommt? Im Kt. Zürich wurde der Schulsilvester grösstenteils Anfang 2000-er Jahre abgeschafft, weil es zu immer grösseren Sachbeschädigungen kam. Zu meiner Schulzeit (80er Jahre) zerstörten Kindern ohne Migrationshintergrund zB Briefkästen mit Feuerwerkskörper. Dann musste Grösseres her. Weder damals noch heute verstehe ich diese sinnlose Zerstörungswut.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Schweden gehöre zu den sozial fortschrittlichsten Länder in Europa, lesen wir immer wieder, wenn es Probleme rund um Jugendliche gibt (Arbeitslosigkeit, Langeweile, Aggresivitäten, usw.) Warum denn solche unglaubliche Zerstörungswut in diesem sozial gut positionierten Land? Das Schlimmste daran ist aber: Die Polizei will (darf!) darüber nicht mehr sagen und Verhaftungen habe es auch noch keine gegeben! Extreme Randgruppen haben mehr Rechte, als ein Autofahrer, der 15 Min. zu lange parkiert hat!
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    1. Antwort von Toni Koller (Tonik)
      Ihre Verdächtigungen gegenüber der schwedischen Polizei sind nur noch peinlich. Die Polizei informiert, sobald sie Genaueres weiss - so einfach ist das.
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  • Kommentar von Pascal Padrutt (papa)
    Was heisst hier soziale Brennpunkte? Das tönt nebulös. Wer sich mit Schweden und dessen hoher Migration in den letzten Jahren befasst, der erkennt unweigerlich, mit welchen immensen gesellschaftlichen Herausforderungen Schweden sich plötzlich gegenübersieht. Aber eben. Über Ursachen und Wirkung der Migration darf nicht diskutiert werden. Befürchte, dass schon dieser Kommentar den Filter nicht passieren darf.
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    1. Antwort von Johannes Rösinger (JohMuc)
      Wie praktisch und einfach dass man mit der Migration immer einen Schuldigen hat. Die 5 Frauen die in der noch besser gestellten Schweiz als es Schweden ist, zusammen geschlagen wurden... lag wohl auch an der Migration... Und das Ungarn Homosexuellen mehr Rechte gewährt als die Schweiz, liegt auch an der Migration... Sauberland Schweiz... und zu allem und jedem weiß man wer schuld ist und an was es liegt. Kümmert Euch um euer Land, da läuft genug schief. Vermutlich aber auch wegen Migranten.
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    2. Antwort von Patrik Schaub (Kripta)
      Herr Rösinger, googeln Sie doch mal nach den Tätern von Genf (Augen- und Ohrenzeugen). Aber Achtung, es wird Ihnen nicht gefallen!
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