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Gestrandete Wale
Legende: Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden und sind die häufigste Walart in neuseeländischen Gewässern. Keystone
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Panorama Wal-Drama in Neuseeland

An einem als «Todesfalle» bekannten Küstenstreifen sind mehr als hundert gestrandete Grindwale verendet. In einem Wettlauf mit der Zeit versuchten mehr als 100 Helfer, die Meeressäuger feucht zu halten und zu retten.

Dutzende Freiwillige haben fieberhaft versucht, die Tiere wieder ins offene Meer zu bringen und dies zunächst auch geschafft. Nun seien die Wale jedoch erneut gestrandet, sagte ein Sprecher des Naturschutzamts. Mittlerweile seien 103 der insgesamt 198 Wale verendet, sagte ein Sprecher der Behörde.

Die Helfer bereiteten sich auf einen «ziemlich schlechten Ausgang» der Rettungsaktion vor. Die Wale waren am Freitag im äussersten Norden der Südinsel Neuseelands gestrandet.

Video
Gestrandete Wale in Neuseeland
Aus News-Clip vom 13.02.2015.
abspielen. Laufzeit 31 Sekunden.

An den Küsten des Landes stranden immer wieder grosse Herden. Bislang haben Wissenschaftler keine schlüssige Erklärung dafür gefunden.

Vermutet wird unter anderem, dass die Wale in flachem Gewässer Orientierungsprobleme haben oder dass gesunde Tiere zuvor gestrandeten Artgenossen zur Hilfe kommen wollen.

Innerhalb von zehn Jahren gab es an diesem Strand mindestens acht Massenstrandungen. Die nun gestrandeten 198 Tiere sind eine der grössten Herden, der dies passierte.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli , Guatemala Ciudad
    Es steckt der „Wurm“ in den Weltmeeren. Wie in der eigenen kontaminierten Umwelt an der Oberfläche. Das tragische, unter Wasser entgeht den meisten das „stille“ Sterben. Ausser man begibt sich als Schnorchler/Taucher selber unter die Fische. Unterwasser-Dokus gibt’s aber zuhauf im Internet. Die Orientierungslosigkeit der Meeressäuger gibt zu denken, zumal intelligente Wesen. Seit der Industrialisierung dröhnen wir akustisch unsere Meere zu und auch chemische Verunreinigung trüben wohl die Sinne.