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Panorama Wegen Terorrismus: Definitives Einreiseverbot für Bieler Schüler

Der ehemalige Bieler Gymnasiast, der in Kenia wegen Terrorismus angeklagt war, darf definitiv nicht mehr in die Schweiz einreisen. Das Fedpol verlängerte das Einreiseverbot gegen den gebürtigen Jordanier.

Angehörige der Al-Schabaab-Miliz mit Gewehren auf einer Ladefläche.
Legende: Dem Gymi-Schüler werden Kontakte zur somalischen Al-Schabaab-Miliz vorgeworfen. keystone/symbolbild

Gegen den 19jährigen besteht bereits ein provisorisches Einreiseverbot wegen Gefährdung der inneren Sicherheit. Zusätzliche Abklärungen hätten jetzt ergeben, dass von ihm eine Gefahr für das Land ausgehe, teilte das Bundesamt für Polizei (Fedpol) mit.

Ende Dezember trete das mehrjährige Einreiseverbot in Kraft. Seit Ende Juni bestand bereits ein provisorisches Einreiseverbot.

Einsprache möglich

Das Fedpol stütze sich auf die Erkenntnisse des Nachrichtendienstes des Bundes, hiess es. Bei der Gefährdung durch Terrorismus oder gewalttätigen Extremismus können die Schweizer Behörden eine solche Massnahme verfügen.

Der gebürtige Jordanier ist in der Schweiz ein anerkannter Flüchtling, er besuchte in Biel das Gymnasium. In Kenia wurde er im Juni wegen mutmasslicher Verbindungen zur somalischen Al-Schabaab-Miliz verhaftet. Die kenianische Polizei liess dann aber alle Anklagepunkte ausser der illegalen Einreise fallen.

Der Bieler Gymnasiast kann nun beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement Einsprache gegen das definitive Einreiseverbot erheben.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher , Frauenfeld
    Guter Entscheid !
    Bedauerlich nur, dass über das unbrauchbare Asylgesetz jeden Monat duzende weitaus gefährlichere Kriminelle und Extremisten einreisen und dies dauerhaft auch hier bleiben.
    Dazu reicht derzeit ein Blick in die bekannten Kriminalitätsstatistiken bzw. Gefängnisse vollkommen aus.
  • Kommentar von Jundt M. , Giffers
    Schade für unsere Steuergelder, die in unserer Staatsverwaltung für die Beschäftigung mit Einsprachen von solchen Elementen vergeudet werden. Dieses Geld würde besser für die Förderung von erwiesenermassen integrierungswilligen Ausländern verwendet.
  • Kommentar von S. Müller , Weinfelden
    In der Schweiz ein anerkannter Flüchtling, kann aber in der ganzen Welt ohne Probleme rumreisen....