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Aus dem Archiv: Neue Höchstwerte – vor allem auf der Nordhalbkugel
Aus SRF 4 News aktuell vom 09.10.2019.
abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
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Weltweiter Rekord Der Mai war so heiss wie noch nie

  • Der Mai dieses Jahres war der heisseste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dies teilt der von der EU betriebene Copernicus-Dienst mit, der den Klimawandel überwacht.
  • Die globale Durchschnittstemperatur habe 0.63 Grad über der Mai-Durchschnittstemperatur der Jahre 1981 bis 2010 gelegen.
  • Die Temperaturen stiegen noch höher an als in den ausserordentlich warmen Vergleichsmonaten 2016 und 2017.

Kühler in Europa, heisser auf der Welt

Der grösste Ausreisser nach oben wurde in Sibirien festgestellt: Hier lagen die Mai-Temperaturen laut Copernicus fast zehn Grad über dem Durchschnitt. Die Eisschmelze bei den Flüssen Ob und Jenissei im Nordwesten der russischen Region habe noch nie so früh begonnen wie dieses Jahr.

In einem grossen Teil der Arktis, insbesondere im US-Bundesstaat Alaska, aber auch in der Antarktis sei der Frühling besonders mild, hob der EU-Dienst hervor.

Der sich stetig zurückziehende Mendenhall-Gletscher in Juneau, Alaska, am 9. Mai.
Legende: Der sich stetig zurückziehende Mendenhall-Gletscher in Juneau, Alaska, am 9. Mai. Keystone

Ziel des Pariser Klimaabkommen in weiter Ferne

Im Zuge des durch Treibhausgase verursachten Klimawandels ist die globale Durchschnittstemperatur seit Beginn des industriellen Zeitalters bereits um mehr als ein Grad gestiegen. Dadurch haben extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen deutlich zugenommen.

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die internationale Gemeinschaft verpflichtet, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst auf 1.5 Grad, zu begrenzen. Die bisherigen Klimaschutzzusagen reichen dazu aber bei Weitem nicht aus.

SRF 4 News, 12 Uhr;

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Burkhalter  (Walter Burkhalter)
    Seit der letzten Eiszeit hat sich das Klima unzählige Male verändert, mit unzähligen Vorstössen und Rückzügen der Gletscher, ganz ohne antropogenes CO2! Das dind alles ganz natürliche Veränderungen in Abhänigkeit hauptsächlich der Sonnenaktivität und ihrer Bahnparametern!
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    1. Antwort von Urs Berset  (orso129)
      .....die Wärmephase zur Zeit der Römer bis ins Frühmittelalter können Forscher wirklich mit Sonnenaktivität u.geänderten Bahnparameter erklären, ebenso die kleine Eiszeit ( Vulkanismus, geringere Sonnenaktivität).
      Alle bekannten klimaändernden Faktoren sind bei der sehr schnellen jetzigen Erwärmung nicht aktiv. Treibhausgase (CO2,Methan) sind aber stark am Steigen. Herr Burkhalter, so einfach ist es leider nicht.
      Es sei denn, man will das ständig wachsende Wissen der Klimaforschung ignorieren.
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  • Kommentar von Arthur Pünter  (puenti)
    Nach Corona ist vor Corona, alles wie gehabt! Wie sagte doch Brecht so treffend "Zuerst das Fressen (Wirtschaft mit Profitmaximierung, Renditedenken, Hedonismus) und dann die Moral" (Eigenverantwortliches Handeln bezüglich Umwelt, Solidarität statt Egoismus gegenüber der Gemeinschaft)
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  • Kommentar von Andreas Kermann  (Andreas Kermann)
    Um die fehlenden Informationen zu ergänzen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Methan#Treibhausgas
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