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«Pabuk» verursacht Sachschäden
Aus Tagesschau vom 05.01.2019.
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Weniger stark als erwartet Thailand hat «Pabuk» ohne schlimmere Schäden überstanden

  • Tropensturm «Pabuk» zog mit heftigen Böen und starkem Regen über die Ferieninseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao hinweg.
  • Er hat aber nicht die befürchteten schlimmen Schäden gebracht.
  • An manchen Orten wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Zudem gab es Überschwemmungen.

Am Freitagabend schwächte sich der Sturm ab, die starken Regenfälle und heftigen Winde werden aber vorerst weiter anhalten.

Am Samstag hoben die thailändischen Wetterbehörden ihre Sturmwarnung offiziell wieder auf. «Pabuk» gilt jetzt nur noch ein tropisches Tiefdruckgebiet. Die Wetterfront bewegte sich am Samstag mit heftigen Regenfällen weiter Richtung Westen.

Ein Toter und ein Vermisster

Die Wetterfront brachte grosse Mengen Regen mit sich. Vielerorts standen Strassen unter Wasser. Bäume wurden entwurzelt und Dächer abgedeckt. Insgesamt mussten in dem südostasiatischen Land annähernd 30'000 Menschen vorübergehend in Notunterkünfte umziehen.

Bekannt wurde in Thailand bislang der Tod eines Fischers, ein weiterer Mann wird noch vermisst, wie die Tageszeitung «Khao Sod» berichtete. Der Tropensturm hatte das Boot der beiden vor der Küste der Provinz Pattani im Südosten des Landes zum Kentern gebracht.

Zehntausende Touristen betroffen

Der Flughafen von Koh Samui nahm seinen Betrieb wieder auf. Auch die Fähren, auf die viele Urlauber angewiesen sind, sollten im Laufe des Wochenendes wieder verkehren.

Seit Silvester sind zehntausende Touristen vor «Pabuk» von den Urlaubsinseln geflohen. Dort herrscht zurzeit Hochsaison. Thailands Wirtschaft hängt stark vom Tourismus ab. In diesem Jahr rechnet das südostasiatische Königreich mit einer Rekordzahl von 40 Millionen Besuchern.

Sturm ausserhalb der Monsunzeit

«Pabuk» ist der erste Tropensturm seit drei Jahrzehnten, der die Region ausserhalb der Monsunzeit heimsucht. Nach Angaben von Meteorologen erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern, die Wellen waren bis zu fünf Meter hoch.

Die Behörde hatte zunächst mit dem Schlimmsten gerechnet. Sie hatte gewarnt, «Pabuk» könnte ähnlich zerstörerisch werden wie Tropensturm «Harriet», der 1962 fast tausend Menschen im Land tötete.

Weg des Tropensturms Pabuk
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8 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    Die Windstärke ist in globalen Modellen mit maximal 50 km/h prognostiziert und eine Mitarbeiterin die auf einer Insel sitzt bestätigt dies von vor Ort gemäss lokalen Mitteilungen. Der Niederschlag ist beträchtlich, jedoch befinden wir uns in einer Regen reichen Zone am Ende der Regenzeit. Mich dünkt diese Meldung extrem aufgeblasen.
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    1. Antwort von Karl Müller  (KaMü)
      Haben Sie die Bilder nicht gesehen? Braucht es immer Tote, damit eine Meldung wert ist, aufgeschaltet zu werden?
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    2. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Herr Müller! Solche 1,5m Wellen hat es auch am Zürichsee oder gehen sie nie raus in dem Wetter? Das Problem dürfte höchsten sein, dass die Häuser da schon bei 50 km/h umfallen.
      Die Wettermodelle sind heute recht zuverlässig. Es gibt in den nächsten Tagen keinen Bodenwind auf der (erfassten) Welt über 70 km/h und bis 3000m nicht über 120 km/h.
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    3. Antwort von Willy Boller  (Willy Boller)
      @ K. Müller. Und wie schaut es für dieses Wochenende in der Schweiz aus:
      Sturm
      Auf den Alpengipfeln tobt der Nord- bis Nordostwind am Wochenende mit Sturm- oder Orkanböen von 80 bis 130 km/h.
      Auf der Alpensüdseite kommt starker bis stürmischer Nordföhn auf, die Spitzenböen liegen zwischen 60 und 100 km/h.
      Also ganz normal, für uns? Herr S. Müller hat doch absolut recht!
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    4. Antwort von Karl Müller  (KaMü)
      Mit meinem Kommentar habe ich nicht die Stärke des Sturms diskutiert, sondern die Aussage, dass die Meldung als "aufgeblasen" taxiert wird.
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    5. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Schon erstaunlich wie immer 'Experten' im Nachhinein alles besser wissen.
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    6. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Müller es steht oben im Text 5m Wellen und nicht 1.5m davon war auch nie die Rede. Über 80 kmh und nicht 50 kmh. Schöne Grüsse aus Thailand.
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    7. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Heute morgen heisst der Titel nun „Tropensturm «Pabuk» schwächer als erwartet“. Danke SRF.
      Zugegeben, solche Aussagen nach Wettermodellen sind gewagt und können lokal thermisch oder topographisch verstärkt werden. Aber Herr Boller auch im Tessin ist heute max. 69 km/h prognostiziert am Boden und 116 auf 3000m. Ist immernoch im gestern prognostizierten Rahmen.
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