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Bündnerland eingeschneit – wie geht es weiter?
Aus SRF 4 News aktuell vom 18.11.2019.
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Wie weiss wird die Woche? Der Winter macht nur kurz Pause

Nach dem Rekordschnee im Bündnerland bleibt es vorerst trocken. Der nächste Schub kommt voraussichtlich am Wochenende.

Im Münstertal und im Engadin ist am Wochenende so viel Schnee gefallen, wie noch nie seit Messbeginn in dieser Jahreszeit. Zum Teil war die Schneedecke bis rund 80 Zentimeter hoch. Auch in tieferen Lagen schneite es.

Nach den Rekordschneemengen im Kanton Graubünden zieht das Tief «Ingmar» aber weiter. Vor allem im Misox, im Bergell und im Puschlav wuchs die Schneedecke in der Nacht noch etwas weiter. Am Montag dürfte nicht mehr viel dazu kommen und die Schneedecke werde sich etwas setzen, sagt Sabine Balmer von SRF Meteo.

Lawinengefahr

Mit den heftigen Schneefällen ist die Lawinengefahr in weiten Teilen Graubündens, aber auch in den Walliser Südtälern auf die zweithöchste Stufe 4 angehoben worden. Vor allem in der Nacht auf Montag waren Verkehrswege gefährdet und einige Strassen sind immer noch gesperrt. Gemäss Balmer wird die Gefahr aber voraussichtlich im Verlaufe des Morgens zurückgestuft werden.

Vereinzelt hat es im Mittelland in den Morgenstunden noch ein wenig geschneit oder geregnet. Tagsüber ist laut Balmer mit trockenem Wetter zu rechnen, und die Wolken lockern auf. Im Norden ist zumindest heute Schnee kein Thema mehr.

Neuer Schub zum Wochenschluss

Neue Schneefälle sind laut Balmer am Dienstag erneut im verschneiten Bündnerland zu erwarten. Zwar nicht mehr so viel wie übers Wochenende, aber doch nochmals zwischen 20 und 60 Zentimeter. Mit der am Wochenende angesagten Südföhnlage dürfte dann wieder der Alpensüdhang von Schneefall betroffen sein. «Es könnte durchaus sein, dass sich die Wetterlage nochmals wiederholt», stellt Balmer fest.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Ich frage mich, ob dieser Rekord eine Folge der Klimaerwärmung ist oder einfach nur ein normales Wetterphänomen darstellt.
    Weiss das jemand?
    MfG
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    1. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Die vielen Niederschläge haben wahrscheinlich schon etwas mit der Klimaerwärmung der letzten 30 Jahren zu tun. Aber dass diese Niederschläge immer öfters früh im Herbst und noch spät im Frühling wie 2018 und 2019 in Form von Schnee bis in tiefere Lage fallen, sind Hinweise, dass sich die Klimaerwärmung tendenziell abschwächt und wir wieder in eine Phase stabiler oder sogar rückläufiger Temperaturen wie 1940 - 1980 kommen. Ob damit der generelle Trend der letzten 16000 Jahren endet, ist fraglich.
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    2. Antwort von Tobias Widmer  (sportaholic)
      Diese naheliegende undboft gestellte Frage kann leider nur etwas unbefriedigend beantwortet werden:
      Es handelt sich hier um eine Wetterlage, wie sie theoretisch jedes Jahr vorkommen könnte.
      Klima hingegen bezeichnet den Durchschnitt solcher Wetterparameter (in diesem Fall Niederschlag) über eine gewisse Referenzperiode, meist 30 Jahre.
      Man kann also ein solches Ereignis nicht direkt mit dem Klima oder dem Klimawandel verlinken.
      [...]
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    3. Antwort von Tobias Widmer  (sportaholic)
      [...] Die neusten Beobachtungen und Untersuchungen zeigen allerdings, dass in den letzten 150 Jahren sowohl Winter- als auch Starkniederschläge statistisch zugenommen haben. Folglich ist ein starker Schneefall mit solchen Nierdschlägen zu Winterbeginn in letzter Zeit wahrscheinlicher geworden.

      Weitere Informationen dazu:
      - Klimaszenarion CH2018
      - https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klimawandel-schweiz.html
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  • Kommentar von Paula Studer  (Paula Studer)
    Die Logik eines absoluten Laien in Sachen Klima: 1. und somit wichtigster Grund. Wir sind zu viele Menschen! Daher logisch 2. verbetonieren wir die Natur zu sehr, wollen es 3. im Winter warm, heizen also, im Sommer kühl, also die Klimaanlagen. Dann wünschen wir uns 4. endlose Reisefreiheit, was die Luft verpestet mit Abgasen, aber 5. der Strom auch nicht Natur pur ist. Nun stimmt 6. der ganze Naturkreislauf nicht mehr, somit ist für mich der Klimahype erklärt und bin wieder bei Hauptgrund 1.
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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Ich habe den Eindruck, dass viele Kommentarschreiber keine Ahnung haben, wie sich das Klima in der Schweiz verändert hat. Wir haben seit nunmehr 30 Jahren statistisch gesehen kalte und schneereiche Winter. Es gibt viel mehr weisse Weihnachten als in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Zunahme der jährlichen Durschnittstemperatur kommt ausschliesslich aus dem Sommer. Und da werden auch 25 % mehr Sonnenstunden gezählt. Siehe Daten bei MeteoSchweiz.
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    1. Antwort von Fabian Engeler  (Fabian Engeler)
      Ich weiss ja nicht, wo bei MeteoSchweiz sie diese Daten gefunden haben, aber unter folgendem Link ist nicht ersichtlich, dass es heute mehr weisse Weihnachten gibt im Vergleich zu den 70ern/80ern. Das ist und bleibt in erster Linie eine Frage des Zufalls:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klima-der-schweiz/altweibersommer-eisheilige-und-andere-spezialitaeten/weisse-weihnachten.html
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