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Taifun-Schäden in der Region Tokio (unkomm.)
Aus News-Clip vom 09.09.2019.
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Wirbelsturm erreicht Japan Taifun über Tokio – erste Schäden

  • Begleitet von heftigem Regen ist am frühen Montagmorgen der Taifun «Faxai» nahe der japanischen Hauptstadt Tokio auf Land getroffen.
  • Mehrere Verletzte wurden bereits gemeldet.
  • Es drohen Überschwemmungen und Erdrutsche.

Der Wirbelsturm erreichte nach Angaben des japanischen Wetterdienstes Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Erhebliche Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

Erste Bilder von Zerstörungen

Fast 290'000 Haushalte in der Region waren zudem ohne Strom. Mehr als zehn Menschen verletzten sich laut ersten örtlichen Medienberichten. Der Wetterdienst warnte vor starken Windböen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

Wellenberge
Legende: Riesige Wellenberge türmen sich an der Küste nahe Shizuoka (Zentraljapan) auf. Keystone

Böen von 216 Kilometern pro Stunde

Nach Angaben der nationalen Wetterbehörde bewegt sich der Sturm mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde in nordöstlicher Richtung weiter. Nahe seinem Zentrum wurden Windgeschwindigkeiten von 216 Kilometern pro Stunde gemessen.

In den Präfekturen Chiba und Kanagawa sollten nach einer Evakuierungsanordnung 5000 Einwohner ihre Häuser verlassen, wie der Sender NHK berichtete. Die Behörden empfahlen ausserdem 390'000 weiteren Menschen in der Region, sich in Sicherheit zu bringen.

Zerstörte Fassade
Legende: Baugerüste am Haneda-Airport in Tokio brachen unter der Wucht der Böen zusammen. Keystone

Über 100 Flüge bereits abgesagt

In der südwestlich von Tokio gelegenen Präfektur Shizuoka wurden rund zehn Häuser beschädigt und mehrere Autos durch die Luft geschleudert, berichten örtliche Medien.

«Faxai» dürfte auch für Chaos im morgendlichen Pendlerverkehr sorgen. Mehrere Bahnverbindungen nach Tokio wurden gesperrt. Auf einigen Linien fuhren die Züge zudem mit reduzierter Geschwindigkeit. Auch mehr als hundert für heute Montag geplante Flüge wurden bereits abgesagt.

Überschwemmte Strasse in Tokio
Legende: Rushhour in Tokio unter erschwerten Bedingungen - Meteorologen warnen vor Überflutungen und Erdrutschen. Keystone

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7 Kommentare

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  • Kommentar von P Gasser  (pasgas)
    Japan, aber auch Hongkong, werden jedes Jahr regelmässig von Tropenstürmen heimgesucht. Diese Städte sind auf dieses Risiko ausgelegt. In den USA sind Tropenstürme weit nördlich eher selten. Auch wir in der Schweiz hätten ein massives Problem mit einem Hurrikan. Stellen Sie sich vor, der gesamte Jahresniederschlag von Zürich fällt in ein paar Stunden. Dazu noch Orkan Windböhen. Unsere Städte würden im Chaos versinken. So geht es jetzt gerade Kanada.
  • Kommentar von Andreas Müller  (Hugh Everett)
    Kiene Sorge, die Japaner haben das im Griff. Es gibt jedes Jahr einige, aus unserer Sicht, äusserst starke Stürme in Tokyo. Doch man hat vorgesorgt. So gibt es in Tokyp das grösste Wasserauffang Reservoir für Regenwasser, dass je gebaut worden ist.
    1. Antwort von P Gasser  (pasgas)
      @SRF, Iteressant wäre übrigens noch zu erwähnen, dass in Japan die Tropenstürme nicht benennt sondern durch Nummeriert werden. In Japan sagt der Name Faxai niemandem etwas. Dort spricht man vom Taifun nr. 15
  • Kommentar von Willi Meier  (wm)
    Wenn in Japan ein Taifun wütet, der praktisch genau gleich stark ist, wie ein Hurrikan in den USA, gibt es viel weniger mediales Geschrei. Warum ist das so?
    1. Antwort von Hans Meier  (H-M)
      Evtl. Weil nach einem Hurrikan in den USA noch Jahre danach die situation für die Anwohner kritisch ist! In Japan dagegen is innert kürzester zeit alles aufgeräumt und das leben geht geordnet weiter!!
    2. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Gute Frage, vielleicht weil die Einwohner dort indigener sind, in vielem eine jahrhundertealte Tradition und Lebensweise haben? Tokio war schon eine Millionenstadt als es „drüben“ noch kaum weissen Siedler gab...
    3. Antwort von Roger Fasnacht  (FCB Forever)
      Gucken Sie mal wie die in USA im Süden "bauen". Was die da ein "Haus" nennen wäre bei uns eine bessere Holzbaracke.