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Wolf im Zoo von La Garenne (VD). (Symbolbild)
Legende: Nicht nur schwedische Jäger würden den Wolf am liebsten in den Zoo verbannen, wie dieses Tier im Zoo von La Garenne. Keystone
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Panorama Wolf entzweit Schweden

Ein Problem, das auch die Schweiz kennt: Ist der Wolf ein Feind oder ein Freund des Menschen? Doch verglichen mit dem Streit in Schweden geht es hierzulande geradezu gesittet zu.

In viele Wälder Europas ist der Wolf zurückgekehrt. In kaum einem Land ist die Debatte über den Wolf aber so aufgeladen wie in Schweden. Jäger fühlen sich massiv von Tierschützern bedroht. Die wiederum berichten von illegaler Jagd und Einschüchterungsversuchen.

Mehr als 400 Wölfe zählte man im letzten Winter in dem skandinavischen Land. Sie kommen vor allem aus Finnland und Russland. 1990 waren es noch nur einige Dutzend gewesen. Zwei Jahrzehnte später sahen sich die Behörden gezwungen, eine lizenzierte Wolfsjagd zu organisieren.

Doch um die Zahl der Tiere, die geschossen werden dürfen, gibt es seitdem Streit. «Nur 14 Wölfe sind letztlich geschossen worden», erzählt Gunnar Glöersen vom schwedischen Jägerverband. «Das bedeutet, dass die Population wachsen wird.»

Die Jäger sehen die Auseinandersetzung um den Wolf auch als eine zwischen den Landbewohnern, die mit dem Raubtier leben, und den Menschen in Grossstädten wie Stockholm.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Denkmalschutzwolf: Denk mal ein Land hat pro km2 soviel Einwohner, ein anders viel weniger, aber selbst der Denkmalschutz Schweiz hat kein Geld. Der Ziegen oder Schafhirt ist aber auf schnelle unbürokratische Hilfe angewiesen. Hört auf mit Denkmalschutz.
  • Kommentar von tom rosen  (tom rosen)
    Der Wolf WAR eine Realität. Mit hunderttausenden Exemplaren und tausenden menschlichen Opfern. Dann haben wir angefangen, uns die Hände zu waschen und haben bei uns Pest und Cholera überwunden. Wir werden anstatt 40 mittlerweile 80 Jahre alt und haben uns von 1 Mia. anno 1600 auf 7 Mia. aktuell vermehrt. Gut oder nicht, wir sind da. Wem wollen die Wolfschützer denn zuerst den Lebensraum absprechen? Den Schweden? Den Polen? Die Zeit des Wolfs ist lang vorbei. Schade, aber "let's face reality".
  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Der Wolf ist eine Realität und wird zum Prüfstein für die Vernunft des Menschen stilisiert. Schafft der Mensch den Schritt von der Arroganz des "Mensch zuerst" zum nachhaltigeren Denken in Artenvielfalt? Warten wir ab. In der Zwischenzeit bleibt der Wolf ein Raubtier das sich Schritt für Schritt Gebiete zurückholt.