Wrack untersucht U-Boot aus dem 1. Weltkrieg gibt seinen Namen preis

Geheimnis gelüftet: Das im Sommer vor der belgischen Küste entdeckte deutsche U-Boot war «UB-29».

Messingschild  mit dem Namen "UB-29". Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «UB-29» war für den küstennahen Einsatz entwickelt worden. Keystone

Im vorderen Teil des Unterseebootes aus dem 1. Weltkrieg (1914 bis 1918) wurde ein Messingschild mit dem Namen gefunden. Dank alter Besatzungslisten steht nun auch fest, dass sich 22 und nicht wie zunächst vermutet 23 Besatzungsmitglieder an Bord befanden. Das teilte der zuständige Gouverneur von Westflandern mit.

Ostende immer wieder angegriffen

Das Boot der UB-II-Klasse war für den küstennahen Einsatz gebaut worden. Dessen Wrack wurde im Juni in der Nähe der belgischen Küstenstadt Ostende gefunden. Im September machten die Behörden dies öffentlich und liessen das Boot von Unterwasserarchäologen untersuchen.

Der Badeort Ostende wurde während des 1. Weltkriegs immer wieder Ziel von Angriffen.