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Panorama Würdiger Empfang für die Nati

Kleiner Trost für geschlagene Helden: Die Fans der Schweizer Nationalmannschaft empfingen die Nati-Spieler im Zürcher Hallenstadion herzlich. Die Fans dankten der Mannschaft, die Mannschaft dankte den Fans.

Legende: Video Herzlicher Empfang für Schweizer Fussballnati abspielen. Laufzeit 02:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.07.2014.

Die Tränen der Enttäuschung waren getrocknet, als die rund 40-köpfige Delegation des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) kurz nach dem Aufsetzten der Maschine am Flughafen im Hallenstadion eintraf.

Dort empfingen die Fans sie kurz vor Mittag. Viele hatten sich in ihre Fan-Montur geworfen, Schweizerkreuzchen auf die Wangen gemalt, «Hopp Schwiiz»-Fahnen mitgebracht. Damit drückten sie ihren Respekt und ihre Zuneigung für die Nati aus, die zwar im Achtelfinal gegen Argentinien ausgeschieden ist, dies aber knapp und nach einem glanzvollen Spiel.

Begleitet von Gekreische und Klatschen wurden Spieler, Trainer und Staff auf die Bühne gerufen. Auch für die verletzten und abwesenden Nati-Spieler Mario Gavranovic und Steve von Bergen wurde applaudiert. Besonders laut wurde es bei Benaglio und Shaqiri.

Nicht mehr auf seinen Papa warten mochte das Töchterchen von Goalie Diego Benaglio: Kurzerhand stürmte es die Bühne.

Hitzfeld spricht zu den Fans

«Vor allem wollen wir Danke sagen», bekam man als Antwort auf die Frage, wieso die Leute ins Hallenstadion gekommen seien.

Legende: Video Der Empfang der Nati in voller Länge abspielen. Laufzeit 12:36 Minuten.
Aus News-Clip vom 03.07.2014.

Danke sagte auch die Mannschaft ihren Fans. «Wir haben zwar nicht die WM gewonnen, aber wir haben die besten Fans der Welt», sagte ein sichtlich gerührter Ottmar Hitzfeld und bedankte sich für die Unterstützung. Nachher mischten sich die Nati-Spieler ins Publikum und gaben Autogramme.

Ursprünglich hatte der Schweizerische Fussballverband erklärt, es werde keinen Empfang geben. Er revidierte schliesslich seine Meinung und kündigte einen grossen Bahnhof für die Nati an. Für Ottmar Hitzfeld wird es der Schlusspunkt seiner langen Trainerkarriere sein. Wie angekündigt hört er nach der WM auf.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von C. Blanco, Tanndorf
    Sieht für mich eher nach einer eiligst künstlich inszenierten Veranstaltung mit einigen Schulklassen an... Ist das einer Fussballnationalmannschaft würdig? Das waren höchstens 4-500 Personen und nicht "mehrere Tausend".
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  • Kommentar von Christian Gross, Stallikon
    Was sind das fuer sch***s Kommentare? Ich bin Schweizer, aber in Kanada und USA aufgewachsen. Und ich weiss da drüben würden sie nie Kritik wie diese Kommentare ausüben. Ich sage nicht das Kritik nicht nötig ist und drüben gibt es auch Kritik. Ich sage es gibt ein richtige Zeitpunkt und jetzt ist es nicht. Wir sollten einfach mal froelich sein das wir bis zu 118 Minuten die chance hatten weiter zu sein!
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  • Kommentar von paul jegerlehner, stettlen
    Fussballspieler als Stars, Superstars und Helden zu bezeichnen ist doch etwas weit hergeholt. Sie sind nichts anderes als gute Fussballspieler. Helden sind, die auf der ganzen Welt verzweifelt versuchen auf irgend eine Weise Menschenleben zu retten. Aber Fussball hat mit Helden nichts zu tun.
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