Zum Inhalt springen

Header

Video
Einsames Nashorn soll wieder Gesellschaft erhalten
Aus News-Clip vom 24.01.2021.
abspielen
Inhalt

Zoo in Bangladesch Nashorndame Kanchi und ihre ungewöhnliche Freundschaft

Wegen ihrer Depressionen bekommt eine einsame Nashorn-Dame vorerst zwei Schafe zur Gesellschaft in ihr Gehege.

Wegen ihrer Depressionen bekommt eine einsame Nashorn-Dame in einem Bangladescher Zoo vorerst zwei Schafe zur Gesellschaft in ihr Gehege.
Das habe schon einmal funktioniert, sagte Zoodirektor Abdul Latif.

Vor gut sieben Jahren sei der ehemalige Partner des Nashorns gestorben und auch damals sei Nashorn-Weibchen Kanchi deprimiert gewesen. Ein Schaf habe sie einige Jahre aufheitern können – bis es 2019 schwer erkrankt sei.

Schaf und Nashorn.
Legende: Kanchi und ihre Freundin: Bereits vor sieben Jahren wurde die Nashorn-Dame durch die Gesellschaft eines Schafes wieder munter. imago images

Eigentlich sucht der Zoo einen Partner für die 13-jährige Nashorn-Dame. Wegen Corona-Beschränkungen hat das laut Latif bisher nicht geklappt.

Lethargisches Verhalten

Kanchi sei deprimiert, sagte Zoowärter Farid Mia. Das Tier würde die Hälfte des Futters zurücklassen, die meiste Zeit nur in einem Graben liegen und stundenlang nicht auf seine Rufe reagieren. Dabei sei das Nashorn eigentlich eine der Hauptattraktionen des Zoos, den jährlich vier Millionen Menschen besuchen.

Nun brauche Kanchi wirklich einen Partner, betonte Mia. Auch weil sie noch fruchtbar sei und Nashörner in Gefangenschaft bis zu 40 Jahre alt werden könnten.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich glaube kaum, dass die alte Nashorn-Dame mit den Schafen längerfristig glücklicher sein wird.
    Zoo's in diesen Ländern sind leider NIE vergleichbar und tiergerecht mit unseren Zoos in CH, DE, AT, GB, etc. Dort leiden die Zoo-Tiere immer !!!
  • Kommentar von Franziska Beetschen  (Himbeeri)
    Für Indien ist dies ein erstaunlicher Schritt....

    Mir gefällt's und nein Herz berührt's...
  • Kommentar von Tom Eglin  (Sille)
    Ema, die Kuh meines Onkels, hatte gestern gekalbert und würde sich auch über einen Artikel hier freuen :)

    Absolut keine Frage, dass das Nashorn es nicht schön hat und man handeln muss. Ich habe mich jedoch gefragt, inwiefern dieser Artikel dem Auftrag von SRF entspricht...?
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Da der Auftrag eben auch die Abdeckung eines breiten Interessenspektrums beinhaltet, haben eben auch solche Artikel ihre Berechtigung.
    2. Antwort von SRF News (SRF)
      @Tom Eglin
      Guten Morgen Herr Eglin. Vielen Dank für die geäusserte Kritik. Wir orientieren uns auch bei diesem Panorama-Artikel an unseren publizistischen Leitlinien und möchten jeweils eine Vielzahl an Themen anbieten. Freundliche Grüsse, SRF News
    3. Antwort von René Balli  (René Balli)
      Tom Eglin: Franken und Rappen Beiträge sind nur vermeintlich wichtig, schlussendlich ist es das Mitgefühl, welches das Leben ausmacht! Absolut ein Herz erwärmender Beitrag und somit unendlich viel wertvoller als die neusten Corona Zahlen!