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Christoph Blocher 80
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 08.10.2020.
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Zum 80. Geburtstag Ein Blick hinter die Polit-Fassade

Radikal, provokant, unerbittlich – so kennt man Christoph Blocher als Politiker. Aber auch abseits der Polit-Bühne sorgt der Alt Bundesrat stets für Aufsehen. Ein Blick auf den Mann hinter dem Politiker.

Volksnah, gesellig und auch einmal für einen Scherz zu haben, so gibt sich der Privatmensch Christoph Blocher. Dabei hebt er sich, zumindest finanziell, stark vom Durchschnitts-Schweizer oder der Durchschnitts-Schweizerin ab: Das Vermögen der Familie Blocher wird auf 12 Milliarden Franken geschätzt – Tendenz steigend.

Vom Pfarrerssohn zum Bundesrat

Das kommt nicht von ungefähr. Als siebtes von elf Kindern wächst Christoph Wolfram Blocher in Laufen (ZH) in einer Pfarrersfamilie auf und legt eine steile Karriere hin. Über die Rechtsabteilung tritt er in die Ems-Chemie AG ein, die er schliesslich übernimmt. Parallel zum Unternehmertum wird er auch politisch aktiv, 1979 als Nationalrat der Zürcher SVP nach Bern geschickt und 2003 zum Bundesrat gewählt. Er gilt als radikal, provokant und unerbittlich.

Wer den Dampf nicht erträgt, gehört nicht in die Küche.
Autor: Christoph BlocherAlt-Bundesrat

Vater einer UnternehmerInnen-Dynastie

Ambitioniert sind auch seine Kinder. Alle vier sind in die unternehmerischen Fussstapfen des Vaters getreten. Allen voran: Magdalena Martullo-Blocher. Sie übernimmt die Firma Ems-Chemie 2004 von ihrem Vater. Zusammen mit den Schwestern Rahel und Miriam Blocher gehören ihr fast 70 Prozent der Firmenanteile. Miriam Blocher führt ausserdem seit 2007 das Basler Traditionsunternehmen Läckerli Huus. Und Sohn Markus Blocher wurde jüngst zum CEO des Jahres 2020 gekürt. Er leitet den Chemiekonzern Dottikon ES.

Anker und Hodler

Neben einem Händchen für Geschäft und Politik pflegt Christoph Blocher privat ein Dasein als Kunstliebhaber. Die Wände seines Herrliberger Domizils zieren zahlreiche Gemälde aus seiner umfangreichen Kunstsammlung. Besonders die Schweizer Maler Ferdinand Hodler und Albert Anker haben es ihm angetan.

Wie die vielen Gemälde ist auch Christoph Blocher ein Schweizer Original durch und durch – auch oder vielleicht erst recht mit 80 Jahren.

10vor10, 9.10.20, 21:50 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Blocher hat Ausdauer, aber Bundesbern kann länger.

    Es ist bewundernswert wie Ch. Blocher seit 28 Jahren immer wieder das Gleiche erzählen kann. Das Traurige ist, dass die Bundesverwaltung mit der Mehrheit im Bundesrat und im Parlament den noch viel längeren Atem hat, um die Schweizer Bevölkerung bezüglich EU-Unterwerfung weich zu klopfen.
  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Herzliche Gratulation an Herrn Blocher. Er hat für die Schweiz sehr viel gemacht - ohne Blocher wären wir heute in der EU.
  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Blocher war in der letzten Zeit meist negativ in den Schlagzeilen. Man denke an die Bundesratrente und an die erfolglosen SVP-Initiativen. Er war ein Mann, der unglaublich polarisierte und damit die Schweiz spaltete in Blocher Befürworter und Blochergegner. Legendär ist sein " Täubelen" , wenn etwas nicht nach seinem Sinne lief. In den letzten Jahren hat er teilweise seine Schlagfertigkeit eingebüßt und er wird deshalb je länger je mehr sein Erbe in die Hände seiner Tochter legen.