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Tödliches Lawinenunglück im Wallis
Aus Tagesschau vom 16.01.2016.
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Panorama Zwei Varianten-Skifahrer sterben durch Lawine

Die prekäre Lawinensituation fordert weitere Opfer: Im Skigebiet Tzoumaz/Riddes (VS) sind am Samstagnachmittag vier Skifahrer von einem Schneebrett erfasst worden. Sie waren abseits der markierten Piste unterwegs. Zwei der Verschütteten starben bei dem Unglück.

Im Skigebiet Tzoumaz/Riddes (VS) nördlich von Verbier hat sich am Samstag das zweite tödliche Lawinenunglück dieses Winters ereignet. Vier Skifahrer waren am Nachmittag abseits der gesicherten und markierten Piste unterwegs, als sie ein Schneebrett auslösten.

Gemäss Walliser Kantonspolizei wurden alle vier von einem «200 mal 250 bis 300 Meter grossen Schneebrett» mitgerissen und verschüttet. Der lichte Wald habe die Schneemassen nicht aufhalten können.

Zeuge alarmierte Rettungskräfte

Zwei der Verschütteten, beide laut Polizei ausländische Staatsangehörige, starben bei dem Unglück. Die zwei weiteren Skifahrer konnten unverletzt geborgen werden.

Die Rettungskräfte waren von einem Zeugen alarmiert worden. Da dieser von mehreren Verschütteten ausging, suchten die Retter das Gelände gründlich ab. Mehrere Helikopter brachten die Rettungstruppe mit Hundeführer zur Unfallstelle.

Kritische Situation: Mehrere Lawinenunglücke

Bereits am Freitag kam es zu mehreren Lawinenunglücken – jedoch ohne Todesopfer. Am Mittwoch starben drei Schüler in Frankreich, als sie auf einer gesperrten Abfahrt von einem Schneebrett erfasst wurden.

Am Wochenende davor starben zwei Touren-Skifahrer im Wallis bei einem Lawinenabgang. Damit kamen in der Schweiz in diesem Winter bislang vier Menschen durch Lawinenunglücke ums Leben.

Im Pizolgebiet (SG) wurden am Samstag etliche Skifahrer und Restaurantbesucher von der Druckwelle einer Staublawine umgerissen. Verletzt wurde niemand. Bei einem Restaurant barsten Fensterscheiben.

Schweizerkarte zeigt Lawinengefahr in Regionen
Legende: slf

Die Lawinensituation in den Alpen ist äusserst kritisch. In weiten Teilen herrscht «erhebliche» (Stufe 3 von 5), in gewissen Teilen sogar «grosse Lawinengefahr» (Stufe 4). Informationen zur Lawinengefahr finden Sie hier.

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