In Schneisingen findet die Rad-Schweizermeisterschaft auf der Strasse 2018 statt. Ein Grossanlass, der die Gemeinde mit 1400 Einwohnern fordert. Am Mittwoch ist das Zeitfahren. Samstag und Sonntag werden die Strassenrennen ausgetragen. Dazu gibt es ein grosse Festgelände. Schneisingen erwartet Besucher aus der Region, aber auch von weiter her. Sicherheitstechnisch sei man vorbereitet, sagt Adrian Baumgartner, OK-Ehrenpräsident und Gemeindeammann in Schneisingen, im Interview mit SRF.
SRF News: Adrian Baumgartner, überwiegt bei einem solchen Grossanlass die Freude oder die Anstrengung ihn zu organisieren?
Adrian Baumgartner: Das Positive überwiegt definitiv. Natürlich gibt es auch Bedenken. Anwohner fragen, wie sie während den Rennen nach Hause kommen, ob das Postauto fährt, etc. Wir raten natürlich allen, sie sollen doch ans Fest kommen. Und wir freuen uns über die Medienpräsenz und die Besucher, die unser kleines, aber schönes Dorf kennenlernen dürfen.
Ist es ein Fest für Radsportfans, oder für jedermann?
Das Zeitrennen wird eher die Velobegeisterten anlocken. Wir hoffen natürlich auf ein gutes Resultat von Lokalmatador und Urschneisiger Silvan Dillier. Samstag und Sonntag ist das Rennen aber dann definitiv für jedermann. Auch das Rahmenprogramm soll jung und alt ansprechen. Das Wetter dafür sieht jedenfalls toll aus.
Wie sieht es – nach Unfällen an den Bike Days Solothurn zum Beispiel – mit der Streckensicherung aus?
Wir im OK haben immer gesagt: Nur wenn die Rennen unfallfrei durchgeführt werden können, sind sie ein Erfolg. Wir tun unser Menschenmögliches dafür. Die Sicherheit hat höchste Priorität. Wir haben viele erfahrene Leute im OK, die zum Beispiel auch beim internationalen Rennen in Gippingen dabei sind.
Die Sicherheit hat absolute Priorität.
Zudem helfen uns Zivilschutz, Regionalpolizei und Feuerwehr. Die Begleitfahrer auf Töff und im Auto sind alles lizenzierte Fahrer. Wir sind überzeugt, dass wir alles tun für sichere Rennen.
Das Gespräch führte Christiane Büchli.