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Das Solothurner Trinkwasser ist belastet.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
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160'000 Einwohner betroffen Sorgen um Solothurner Trinkwasser

  • In vielen Gemeinden des Kantons Solothurn werden im Trinkwasser die Höchstwerte für Abbauprodukte von Chlorothalonil überschritten.
  • Über diese neuen Erkenntnisse informierte der Kanton die Gemeinden am Dienstagabend.
  • Betroffen sind vor allem Gemeinden im Bucheggberg, Wasseramt, Gäu und die Region Olten.
  • Gefährlich für die Gesundheit seien die aktuellen Werte nicht.

Neu an der Trinkwassersituation ist, dass der Bund seit dem letzten Monat nicht nur das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil an und für sich als «relevant» einstuft, sondern auch Abbauprodukte des Mittels.

Die neusten Messwerte zeigten nun, dass in vielen Solothurner Gemeinden die Abbauprodukte im Trinkwasser die zulässigen Höchstwerte überschreiten würden, teilt das Solothurner Amt für Umwelt mit. Betroffen davon sind rund 160'000 Solothurnerinnen und Solothurner.

Karte
Legende: Eine Übersicht über die belasteten Regionen im Kanton Solothurn. zvg / Kanton Solothurn

Gefährlich sei die Situation nicht, beruhigt das Bundesamt für Umwelt. Das Trinkwasser könne bedenkenlos getrunken werden.

Die Suche nach Lösungen sei sehr anspruchsvoll, heisst es bei den Solothurner Gemeinden. Dies sei vor allem so, weil nach wie vor viele Bauern Pestizide einsetzen, für die es in Zukunft möglicherweise auch neue Höchstwerte geben könnte.

Mit den heutigen Möglichkeiten könne das Problem nicht gelöst werden, schreibt das Solothurner Amt für Umwelt. Es brauche neue Wasserleitungen, neue Wasserfassungen oder sogar Wasseraufbereitungsanlagen. Dies sei aber enorm teuer und nicht rasch zu realisieren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Felix  (Felix "der Glückliche")
    Für diese wiederkehrende Problematik gibt es gleich zwei Lösungen. 1.) Die Trinkwasserinitiative, 2. Die Pestizidinitiative, die beide im September 2020 zur Abstimmung kommen. Zur Thematik empfehle ich noch den Dok Film "Das Wunder von Mals", der noch einige Tage ganz offiziell gratis im Internet angesehen werden kann. Er ist auch als DVD erhältlich.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Eine ganz logische Folge. Überall wo Jahrelang Giftmittel gespritzt wurden, dauert es oft auch Jahre bis diese im Grundwasser festgestellt. Es kann Jahrzehnte lang dauern bis alles abgebaut und nicht mehr vorhanden ist. Daher ist es sehr wichtig, dass Pestizide möglichst nicht mehr verwendet werden. Die Zeche bezahlen sonst unser Nachkommen.
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