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Aargauer SVP setzt auf die Bisherigen: Was haben Alex Hürzeler und Jean-Pierre Gallati noch für Pläne?
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 02.07.2020.
abspielen. Laufzeit 03:43 Minuten.
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Aargauer Wahlen 2020 Gallati und Hürzeler sollen SVP-Regierungssitze verteidigen

  • Die 114 Mitglieder des Aargauer SVP-Kantonalvorstands haben am Mittwochabend die beiden bisherigen Regierungsräte für die Gesamterneuerungswahl der Aargauer Regierung nominiert.
  • Alex Hürzeler und Jean-Pierre Gallati sollen bei der Wahl im Herbst die beiden SVP-Sitze in der Regierung verteidigen.
  • Eigentlich sollte der Parteitag die Nomination vornehmen, was allerdings wegen der Einschränkungen durch die Corona-Massnahmen nicht möglich gewesen sei, heisst es in einer Mitteilung.

Die beiden Kandidaten der SVP gehen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in den Wahlkampf: Während Jean-Pierre Gallat erst vor einem Jahr in die Regierung gewählt wurde, wäre Alex Hürzeler bei einer Wiederwahl, der dienstälteste Regierungsrat und würde seine vierte Amtszeit antreten. «Ich fühle mich weiterhin fit und bin motiviert», betont der 55-Jährige. Ein grosses Projekt, das Alex Hürzeler in seiner Zeit als Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport beschäftigt hat, ist der Lehrplan 21. Dieser wird nun im August an den Aargauer Schulen eingeführt.

Nun sei es wichtig, dass der Lehrplan im Schulalltag ankommt, so Hürzeler. Danach gehe es darum, Ruhe in die Schullandschaft zu bringen: «Die nächsten vier Jahre ist nicht mehr eine Zeit der Reform, sondern eine Zeit der Konsolidierung.» Dafür stünden ja in den Bereichen Kultur und Sport, die ebenfalls zu Hürzelers Departement gehören, wichtige Aufgaben an. Es gehe hier zum Beispiel um wichtige Bauten, die für die Sport- und Kulturvereine wichtig seien.

Anspruchsvoller Start als Gesundheitsdirektor

Während Alex Hürzeler eine vierte Amtszeit anhängen will, geht es bei Jean-Pierre Gallati darum, überhaupt erst richtig in Fahrt zu kommen. Die ersten Monate als Vorsteher des Departementes für Gesundheit und Soziales waren für den neuesten Regierungsrat im Gremium geprägt von der Corona-Krise. Gallati gibt unter anderem darum auch offen zu: «Die 17 Wahlversprechen, die ich formuliert hatte, von denen habe ich zugegebenermassen noch nicht viele umsetzen können.»

Im ersten Jahr als Regierungsrat müsse man aber auch noch Geschäfte zu Ende bringen, die bereits aufgegleist waren. Um Gesetze zu ändern und umzusetzen, brauche es ein paar Jahre. Bei einer Wiederwahl habe er aber viel vor: «Es geht darum die Grundlagen der ganzen kantonalen Gesundheitspolitik zu erneuern und gestützt darauf, die zentralen Gesetze, wie das Spitalgesetz, das Gesundheitsgesetz und das Pflegegesetz zu revidieren.» Aber eben: Dies könne man nicht in ein paar Monaten machen, sondern dazu brauche es vier bis sechs Jahre.

Mit der Nomination der SVP haben nun alle grossen Aargauer Parteien entschieden, mit wem sie in den Regierungswahlkampf steigen. Grosse Überraschungen gibt es keine. Ausser der SP – die mit dem neuen Kandidaten Dieter Egli den Sitz von Urs Hofmann verteidigen will – haben alle Parteien ihre bisherigen Regierungsräte nominiert und die Grünen wollen mit Christiane Guyer zurück in die Regierung.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 06:32 Uhr;

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