Zum Inhalt springen
Inhalt

Aargau Solothurn AKW Beznau: Probleme mit dem Deckel für den Druckbehälter

Fehler beim Bauen können passieren. Der Fehler beim Deckel kostet aber Millionen, denn nun kommt es zu Verzögerungen bei der Revision von Reaktor 1.

Der neue Deckel des Druckbehälters
Legende: Der neue Deckel des Reaktors in Zwischenlagerung im Kernkraftwerk Beznau in Döttingen (6.3.2015). Keystone

Der Energiekonzern Axpo investiert Hunderte Millionen Franken in die Revision des Atomkraftwerks Beznau. In dieser Zeit ist der Reaktor 1 abgestellt. Die Arbeiten dauern mehr als hundert Tage. Unter anderem erhält der Druckbehälter im Reaktor einen neuen Deckel. 50 Millionen Franken kostet dieser. Nur: er passt nicht. Das hat das Kernkraftwerk bei der Montage gemerkt und diese gestoppt.

Zwei Wochen Verzögerung

Axpo-Sprecher Antonio Sommavilla bestätigt einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Die Botschaft» gegenüber Radio SRF: «Eine Führungsstange und ein Umfassungsrohr passen nicht aufeinander wegen ein paar Millimeter.» Rohr und Stange werden nun so abgeschliffen, dass sie aufeinander passen.

Sommavilla will nicht von einer Panne reden. Er sagt, es sei eine minimale Fertigungsungenauigkeit. Natürlich sei es aber ärgerlich, und es hat Folgen. Denn nun dauert die Revision des Kernkraftwerks bis zu zwei Wochen länger. Daraus entsteht ein Millionenschaden. Wie viel genau, das möchte die Axpo nicht beziffern. Und auf die Frage, wer schuld ist an der Ungenauigkeit, heisst es lediglich, man werde das später definitiv klären.

Legende: Video Neue Deckel für Druckbehälter im Reaktor des AKW Beznau abspielen. Laufzeit 04:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.03.2015.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.