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Aargau Solothurn Arbeiten an der Unfall-Brücke in den kommenden Nächten

Nachdem die Autobahn A1 zwischen Mägenwil und Baden-West am Montag stundenlang gesperrt war, fliesst der Verkehr wieder. Nun wird das Ausmass des Schadens genau analysiert. Auch wer bezahlt, wird abgeklärt. Zudem stehen noch Reparaturarbeiten an.

Legende: Video Brückensicherung nach Unfall auf A1 abspielen. Laufzeit 02:34 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 14.01.2014.
Bauarbeiten an der zerstörten Brücke.
Legende: Die Brücke ist abgestützt – die Aufarbeitung beginnt nun. Keystone

Stundenlang waren die Behörden am Montag im Einsatz, um die beschädigte Brücke bei Birmenstorf zu untersuchen und provisorisch abzustützen. Notpfeiler sichern die Brücke mitterweile, so dass der Verkehr wieder fliessen kann. Bei der Kantonspolizei Aargau heisst es auf Anfrage, dass noch länger mit Verkehrsbehinderungen wie zum Beispiel Temporeduktionen zu rechnen sei.

Am Dienstagabend steht der nächste Schritt an: Bauleute verkleiden die Brücke an den beschädigten Stellen mit Blech. Deshalb sind in den Nächten auf Mittwoch und Donnerstag jeweils zwei der drei Fahrstreifen in Richtung Bern gesperrt. Die Arbeiten beginnen jeweils um 22 Uhr und dauern bis um 5 Uhr.

Den Behörden stehen aber weit umfangreichere Arbeiten bevor. Wie Esther Widmer, Sprecherin beim Bundesamt für Strassen ASTRA, dem Regionaljournal sagt, beginnt nun die Aufarbeitung des Brückenunfalls und des Verkehrskollapses.

Haftungsfrage nach Brücken-Unfall noch offen

Der Vorfall auf der A1 bei Birmenstorf ist laut Widmer einzigartig. Dies betreffe auch die Schadensumme. Die Berechnung des Schadens werde die Behörden und die Versicherungen längere Zeit beschäftigen. Noch diese Woche seien erste Sitzungen und Verhandlungen angesetzt.

Ein Lastwagen der Implenia hat den Schaden verursacht. Sowohl das Fahrzeug als auch der Bagger gehören dem Baukonzern. Inwiefern die Implenia haftet, ist noch nicht geklärt. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft. Der zuständige Staatsanwalt hat sich bereits vor Ort ein Bild gemacht.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, H
    Nun ja, dieser LKW-Fahrer hat ja unserer Frau BR Leuthard einen riesigen Gefallen gemacht. Gerade rechtzeitig vor der Abstimmung betreffend Fabi!:-) Schon gestern hat sie daraus Kapital für sich geschlagen, dass eben dringend Strassen & Brücken saniert werden müssten, weil mit solchen Vorfällen immer zu rechnen sei. Nur für den Fahrer hat es Konsequenzen. Durch einen dummen Fehler, vielleicht sein ganzes Leben zerstört wird. Hoffe für ihn, dass ihm jetzt deswegen nicht gekündigt wird.
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  • Kommentar von Lucas Kunz, Sallneck
    Wenn's kein Subunternehmer war, dann ist erstmal der Arbeitgeber haftpflichtig. Schadenshöhe dürfte wahrscheinlich höher als die Versicherungssumme ausfallen. Verkehrskollaps: Die Autobahn entspricht etwa dem damaligen Bedarf der 60er und 70 Jahren ... dann heisst es in vielen Köpfen: besseres Strassennetz - mehr Verkehr. Die Folgen: Die Verkerhrsinfrastruktur von heute ist völlig unterdimensioniert und es braucht nur ein winziger Störfall auftreten, und alles kollabiert.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Die stetige Hetzerei auf dem Bau, alles immer schneller und die Maschinen sollten auch schon vor Ort sein, das führt doch unweigerlich zu Unfällen. Der Chauffeur ist für sein tun verantwortlich, wenn er sich wehrt, bekommt er eine Rüge erteilt. Der arme Mann muss es nun ausbaden. Hoffe, dass sich die Firma auch daran beteiligt. Langsamer ist oft schneller.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      Nachweis wissenschaftlich erbracht"Zeit ist Geld!"
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    2. Antwort von E. Waeden, H
      Der Arbeitgeber wird den Schaden bezahlen müssen. Aber dafür hat er ja eine Haftpflicht-Versicherung. Er zahlt es also nicht aus eigener Tasche. Eine saftige Strafe wird aber der Fahrer schon aus eigener Tasche zahlen müssen. Zudem verliert er seinen Führerschein. Hoffe, die Firma entlässt ihn jetzt nicht.
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