Arbeitslosenquote in Kantonen Aargau und Solothurn stagniert

Im Aargau verharrte die Arbeitslosenquote im Februar bei 3,5 Prozent, im Kanton Solothurn bei 3,2 Prozent. Damit liegen die Quoten in beiden Kantonen unter dem gesamtschweizerischen Wert (3,7 Prozent). Allerdings stellten erneut mehr Betriebe ein Gesuch für Kurzarbeit.

Arbeitslosenzahlen Kanton Aargau:

  • Arbeitslosenquote stagnierte im Februar bei 3,5 Prozent (Männer: 3,7 Prozent, Frauen: 3,3 Prozent)
  • 12'297 Personen waren als arbeitslos registriert – 12 Personen weniger als im Vormonat
  • Wer im Aargau arbeitslos ist, der sucht im Schnitt 236 Tage, bis er wieder einen Job hat
  • Ende Februar waren 1863 Personen länger als ein Jahr arbeitslos

Arbeitslosenzahlen Kanton Solothurn:

  • Arbeitslosenquote verharrte im Februar bei 3,2 Prozent
  • Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat um 78 auf 4554 Personen
  • Höchste Arbeitslosenquote weist nach wie vor die Region Grenchen aus (4,7 Prozent)
  • Tiefste Quote hat die Region Thierstein/Dorneck (2,9 Prozent)
  • Unter dem kantonalen Mittelwert liegen die Region Solothurn (3,1 Prozent) und die Region Olten/Gösgen/Gäu (3,0 Prozent)

Im Kanton Solothurn meldeten im Februar 23 Betriebe Kurzarbeit an. Das sind acht Betriebe mehr als im Vormonat. 224 Arbeitnehmende könnten von Kurzarbeit betroffen sein, wie das antonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte.

Kurzarbeit: Starker Franken ist schuld

Auch beim Kanton Aargau gingen mehr Anmeldungen für Kurzarbeit ein. 44 Betriebe stellten ein entsprechendes Gesuch, das sind drei mehr im Vergleich zum Vormonat, schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag in seiner Medienmitteilung.

Praktisch ausnahmslos gaben alle Betriebe den starken Franken als Grund an. Rund ein Viertel der Betriebe, die Kurzarbeit angemeldet haben, ist im Baugewerbe tätig.

In den neu gemeldeten Betrieben könnten 583 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen sein. Derzeit liegt mit den Anträgen aus den Vormonaten für 1737 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor.

(Bildquelle: Keystone)