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Im Sommer sind Blutkonserven besonders knapp, Blutspenden besonders willkommen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 17.07.2020.
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Aufruf zur Blutspende Der Sommer ist schlimmer als Corona

Sommer ist nicht gerade Blutspendezeit. «Zum einen sind gewisse Spender in den Ferien. Zum anderen treiben die höheren Temperaturen die Leute natürlich eher in die Badi als in eine Blut-Entnahmestelle», so Barbara Mihm, die operative Leiterin der Stiftung Blutspende SRK Aargau-Solothurn.

Blutspende in der Region

Das Schweizerische Rote Kreuz betreibt in den Kantonen Aargau und Solothurn neun Blutspendezentren. Im Aargau in Aarau, Baden, Brugg, Menziken, Muri und Zofingen. Im Kanton Solothurn in Grenchen, Solothurn und Olten. Ausserdem werden in verschiedenen anderen Gemeinden regelmässig Blutspenden organisiert.

Kritisch ist laut SRK aktuell vor allem die Situation bei den Blutgruppen 0 negativ und A negativ. Auch der Blutvorrat bei AB negativ ist aktuell tief. Deswegen hat die Stiftung erstmals eine Aktion lanciert. Eine spezielle Dekoration und Gratis-Glace sollen «Ferien-Feeling» verbreiten. Und es gibt sogar einen Wettbewerb: Wer Blut spendet, kann eine Hotelübernachtung gewinnen.

Blutkonserven
Legende: Im Sommer fehlt es an Blutkonserven, weil viele Menschen in den Ferien sind. Keystone

«Mit dem Wettbewerb möchten wir die bestehenden Spender zum Spenden animieren, aber auch die jüngere Generation auf das Blutspenden hinweisen», so Mihm. Die Situation sei in diesem «Corona-Sommer» aber nicht prekärer als in anderen Jahren.

Auch während des Lockdowns habe es keine Engpässe gegeben. «Wir haben eine grosse Solidarität gespürt», freut sich Barbara Mihm. Daneben haben die Spitäler natürlich auch weniger Blut benötigt. Zum einen gab es weniger Unfälle, zum anderen mussten sie viele Operationen verschieben.

Blutspende und Corona: Was gilt?

Wer am Coronavirus erkrankt ist, darf selbstverständlich keine Blutspende machen. Es gilt zudem eine Karenzfrist von einem Monat, bis wieder eine Spende möglich ist. Wer mit einem Corona-Patienten Kontakt hatte, darf erst nach 14 Tagen wieder Blut spenden.

Während der Blutspende werden Masken getragen, zudem gelten laut Stiftung Blutspende SRK die verordneten Massnahmen für medizinische Einrichtungen.

Das gespendete Blut wird nicht auf Coronaviren untersucht, da bisher keine Übertragung auf diesem Weg festgestellt wurde. Trotzdem sollen sich Blutspenderinnen und Blutspender melden, falls sie sich innert 14 Tagen nach ihrer Spende mit dem Virus infizieren.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 17:30 Uhr;

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