Zum Inhalt springen
Inhalt

Ausbau A1 Ein Megaprojekt und seine Gegner

Legende: Video Ein Megaprojekt und seine Gegner abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 15.06.2018.
  • Das Megaprojekt kostet 900 Millionen Franken, der Bau dauert 8 Jahre.
  • Für die A1-Verbreiterung wird eine Fläche von 14 Fussballfeldern gebraucht.
  • 182 Einsprachen gab es dagegen, auch von Bauern und Umweltverbänden.
  • Frühstmöglicher Baubeginn ist im Jahr 2022.
Autobahn A1 im Gäu, Blick auf Fahrtrichtung Bern.
Legende: Aus 4 mach 6: Die Autobahn A1 zwischen Luterbach und Härkingen im Kanton Solothurn soll ab 2022 verbreitert werden. Bähram Alagheband/SRF

Für A1-Benützer ein Albtraum: Acht Jahre lang gibt es zwischen Luterbach und Härkingen eine Baustelle. Doch beim Bundesamt für Strassen (Astra) beruhigt man: Stau gebe es ja jetzt schon. Auf diesem Abschnitt gebe es aber 200 Unfälle im Jahr. Während der Bauzeit gebe es wohl weniger Unfälle: So seien laut Astra beim Ausbau Härkingen-Wiggertal weniger Unfälle passiert.

Durch den Ausbau verlieren Landwirte jedoch Land und wehren sich – wie etwa Landwirt Andreas Zeltner aus Neuendorf. Der Weg neben seinem Schweinestall wird zeitweise zur Baustellenzufahrt, Zeltner sorgt sich um seine trächtigen Tiere. Auch Umweltverbände wie Pro Natura wehren sich. Für sie ist unter anderem die geplante Wildtierüberquerung im Gäu zu klein.

Bauer trägt rote Jacke und blickt auf die Schweine.
Legende: Die trächtigen Schweine auf Andreas Zeltners Hof bei Neuendorf könnten von der Baustellenzufahrt nebenan gestört werden. Bähram Alagheband/SRF

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Mehr Strassen generiert mehr Verkehr, noch Nichts gelernt?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Anstatt die Swissmetro für Warentransporte zu bauen von SG bis GE mit Anschluss nach Basel, wird weiter die Landschaft zubetoniert. Schade, dass die Betonköpfe in Parlament und Bundesrat die Oberhand haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Bevor in der Schweiz eine Strasse oder eine Autobahn dringend erweitert werden kann, gibt es Dutzende von Einsprachen! Anstösser erhoffen sich gute "Abfindungen" und die links/grünen Umwelt-Verbände machen es aus politischen Gründen (die gleichen, die noch nie gegen die hohe jährliche Nettoeinwanderung opponierten!) Die A-1 Bern-Zürich ist nun mal die Hauptverkehrsader der Schweiz! Nicht nur die A-1 sondern auch die Bahn wird in nächster Zeit weiter ausgebaut (neue Linie: Rothrist-Zürich)!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen