Erneuerbare Energie Baustart für eines der grössten Holzheizkraftwerke der Schweiz

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Bildlegende: Wie hier das Holzheizkraftwerk Aubrugg soll auch das Kraftwerk im Sisslerfeld Strom aus erneuerbaren Energien liefern. Keystone

Was ist im Fricktal geplant? Im Sisslerfeld beginnen im Juli die Bauarbeiten für eines der grössten Holzheizkraftwerke der Schweiz. Mit der Produktion von Wärme und Strom soll es ab Ende 2018 losgehen. Um die CO2-Emissionen zu reduzieren, werden die Holzschnitzel für das Kraftwerk aus Wäldern in einem Radius von maximal 100 Kilometer bezogen, so die Verantwortlichen.

Wer wird beliefert? Das Biomasse-Kraftwerk liefert Dampf an drei Industrieunternehmen: An Novartis, Syngenta und DMS, ein weltweit im Bereich Gesundheit, Ernährung und Werkstoffen tätiges Unternehmen. Sie haben gemäss einer Mitteilung der Projekt-Verantwortlichen vom Mittwoch je einen Versorgungs-Vertrag für 20 Jahre.

Die Elektrizität wird ins lokale Netz eingespiesen und liefert gemäss den Verantwortlichen Strom für 17'500 Haushalte.

Wer steckt hinter dem Holzheizkraftwerk? Es ist ein Projekt der Firma Engie und desElektrizitätswerks der Stadt Zürich EWZ. Sie finanzieren das Kraftwerk mit 60 Millionen Franken. Dazu haben sie das Unternehmen Energiepark Sisslerfeld gegründet. Engie hält daran 60 Prozent Anteile, EWZ 40 Prozent. Gebaut und betrieben wird das Kraftwerk von Engie.